Neue Kindertagesstätte in Rennertehausen eröffnet

Ein Haus für Generationen

+
Die Kinder haben die Besucher der Eröffnungsfeier mit zwei Liedern begrüßt. Die Architekten Bernd Brust und Dieter Wolf vom Büro Bauart überreichten ein Fahrzeug als symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Claus Junghenn und Leiterin Ulrike Amend.Fotos: Mark Adel

Allendorf-Rennertehausen - Hell, erfüllt mit Kinderlachen und eine Begegnungsstätte von Generationen: In Rennertehausen ist am Freitag die neue evangelische Kindertagesstätte der "kleinen Strolche" eröffnet worden.

Rund 2,5 Millionen Euro hat der Bau gekostet, die Eröffnung folgte zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich. In der Gemeindevertretung sei man sich einig über die Notwendigkeit der neuen Kindertagesstätte gewesen, sagte Bürgermeister Claus Junghenn. Denn alle drei Kindertagesstätten in der Gemeinde sind voll belegt, die Geburtenzahlen liegen deutlich über dem Schnitt anderer nordhessischer Kommunen.

Die Kindertagesstätte behält den Namen „Die kleinen Strolche“, das Haus trägt den Namen „Emmaus“. 2011 seien erste Überlegungen zur Zukunft des Kindergartens in Rennertehausen angestellt worden, erinnerte Junghenn. Die Kinder aus Haine wurden damals in Burgwald betreut, doch dort wurde der Platz zu knapp. In Rennertehausen wurde die Erweiterung des bestehenden Kindergartens überlegt, der Gedanke aber bald verworfen: Im November 2011 entschied sich das Gemeindeparlament für einen Neubau.

Im Mai 2012 stand fest, dass der Kindergarten an der Kreuzung Blumenthalstraße/Heinrich-Hesse-Straße gebaut wird. Im Februar 2013 wurden die ersten Pläne vorgestellt. Am 3. Juni 2013 folgte der ersten Spatenstich. Von Anfang an waren die Kinder eifrig mit dabei, sie besichtigten die Baustelle fast jede Woche. Nach dem Richtfest am 15. November 2013 ging es im Februar 2014 mit den Innenarbeiten. Im Juni vergangenen Jahres gab es dann einen herben Rückschlag: Es wurde eine zu hohe Feuchtigkeit im Gebäudeinneren festgestellt. „Wir brauchten mehr Zeit, um das Gebäude zu trocknen“, sagte Claus Junghenn. In den folgenden drei Monaten konnte deshalb nicht weitergearbeitet werden. Der ursprünglich geplante Fertigstellungstermin im Herbst 2014 wäre aber auch sonst nicht eingehalten worden, erklärte der Bürgermeister. (da)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare