Haushalt 2015 in Frankenau beschlossen: Alle stimmten dafür

Frankenau. Der Haushalt der Stadt Frankenau für das Jahr 2015 ist am Freitag von den Stadtverordneten einstimmig beschlossen worden.

Die Parlamentarier einigten sich darauf, dass einige geplante Investitionen aufgrund von notwendigen Sparmaßnahmen mit einem Sperrvermerk versehen werden.

Zwar gab es bei den einzelnen Sperrvermerken nicht immer ein einstimmiges Votum, der Haushalt wurde letztlich aber von allen Stadtverordneten mitgetragen. Zurückgestellt werden für 2015 folgende Investitionen:

• Grundlegende Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Allendorf-Hardtberg (14 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen);

• Verschönerung des Marktplatzes Frankenau (einstimmig);

• Neugestaltung der Außenanlagen an der Kellerwaldhalle (einstimmig);

• Neue Fensterschiebe-Elemente am DGH Allendorf-Hardtberg (14 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen);

• Sanierung der Außenwand am DGH Louisendorf (15 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme, eine Enthaltung).

Gerd Ruhwedel

Unterm Strich steht im Ergebnishaushalt 2015 ein geplanter Überschuss von 3500 Euro. Investiert werden sollen über den Finanzhaushalt 1,033 Millionen Euro, darunter 350.000 Euro für einen neuen Brunnen in Frankenau und die damit verbundene Sicherung der Trinkwasserversorgung.

CDU-Fraktionsvorsitzender Gerd Ruhwedel sagte, dass der Haushalt das abbilde, was für Frankenau als Schutzschirmkommune derzeit möglich sei. Er kritisierte den Kreis wegen der erneuten Erhöhung der Kreisumlage und nannte das Festhalten an der Reaktivierung der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach „unsinnig“.

Holger Kohlepp (SPD) betonte, dass es gelungen sei, die Schulden in den vergangenen Jahren stetig zu senken. „Die SPD ist mit der Haushaltsführung sehr zufrieden. Wir brauchen 2015 keine Gebührenerhöhung vornehmen“, sagte er.

Holger Kohlepp

Zum Schluss ergriff Rainer Lange (Freie Bürger) das Wort. Er bescheinigte dem Magistrat auch eine „gute Haushaltsführung“ und lobte das Engagement der Feuerwehren hinsichtlich der Zusammenlegung. „Wir sollten der Weisheit der Feuerwehren folgen und über weitere Möglichkeiten und Partner im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit nachdenken“, sagte Lange.

Von Philipp Daum 

Was die Stadtverordneten in Frankenau noch zum Haushalt sagten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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