Frankenberg

„Havanna“– Ära mit Rock und Pop beendet

- Frankenberg. Ein letztes Mal feierten am Mittwoch die Gäste den Jahresabschluss im Live-Club „Havanna“. Mit ihrer Live-Musik sorgten die Bands „Challenger“ und „Nobbi, Willi & Harry“ bis spät in die Nacht für beste Stimmung. „Es ist für mich wie eine Familienfeier“, sagte Torsten Laege an dem Abend, an dem „sein“ Live-Club zum letzten Mal geöffnet hatte.

Die Mitglieder der beiden Bands sowie zahlreiche Gäste kennt er persönlich. „Ich fühle mich bestätigt, wenn ich die vielen Leute sehe, die sich persönlich von mir verabschieden“, sagte Laege. Viele hätten einen langen Weg auf sich genommen, um noch einmal im „Havanna“ zu feiern.

Und das konnten sie am Mittwoch in der Tat. Die Bands sorgten für beste Stimmung in der beliebten Live-Kneipe. „Nobbi, Willi & Harry“ alias Norbert Ptaschnik, Willi Naumann und Harald Vogler spielten auf ihren Akustikgitarren Pop- und Rockklassiker, darunter Balladen wie „Wind of change“ von den Skorpions oder „To be with you“ von Mr. Big. Sie bedankten sich mit ihrem Auftritt auf musikalische Weise bei ihrem Freund Laege, der ihnen in unterschiedlichen Formationen immer wieder eine Bühne geboten hat.

Die fünf Musiker der Frankenberger Band „Challenger“ sind Andreas Lauff am Schlagzeug, Andreas Naumann am Keyboard, Matthias Godzig an der Gitarre, Jens Büsching am Bass und Frontmann Klaus Peter. Sie heizten den Gästen mit rockigen Coverstücken aus den 1980ern ein. Die Band existiert seit anderthalb Jahren und hatte am Mittwoch ihren ersten öffentlichen Auftritt. Rund vier Stunden spielten die „Challenger“-Mitglieder bekannte Rock-Cover wie „Here I go again“ und „Hold the line“.

Etwas wehmütig dachte Torsten Laege an die Anfänge zurück. Eröffnet wurde der „Havanna-Live-Club“ im September vor 20 Jahren von Marc Feiser und Rainer Henkel. Am 30. Dezember 1993 übernahm Laege das Lokal, das er zunächst noch mit seinem Bruder Roland führte. Es habe jedes Wochenende Live-Musik gegeben. Die musikalische Bandbreite reichte von Rock, Pop, Punk bis hin zu Jazz, berichtete Laege. „Das war in der Umgebung einzigartig.“ (nih)

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom 2. Januar.

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