Altenlotheim

Heideblütenfest: Ein Lob der Landschaft

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- Frankenau-Altenlotheim. Mehrere Hundert Besucher aus nah und fern kamen am Sonntag zum Heideblütenfest ins Nationalparkdorf. Informationen rund um die Natur, Unterhaltung und Kulinarisches standen im Mittelpunkt.

Blühende Heide, bunte Schmetterlinge und zirpende Grillen bildeten die Kulisse des fünften Heideblütenfestes. Die Altenlotheimer identifizieren sich mit ihrer Landschaft und den Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt. Am Sonntag wurden sie mit einer großen Besucherresonanz belohnt.

Im Mittelpunkt standen mehrere Führungen über den Heideerlebnispfad in den Nationalpark. Neben naturkundlichen Erläuterungen durch Nationalparkmitarbeiter bildeten auch Naturerlebnis und Landschaftspflege einen Schwerpunkt. Besonders beliebt bei Alt und Jung: Kinderführungen mit Felix Haase und Markus Daume. Die Pferde Moritz und Rocky, geführt von Ilka Caspar und Jane Brown, trugen die Kinder abwechselnd im Sattel.

Am neuen Wanderparkplatz unterhalb des Fahrentriesch stellte Harald Nicolai heimische Schlangen vor. „Die Schlingnatter und die Ringelnatter sind beide völlig harmlos“, sagte der Reptilienexperte. Die giftige Kreuzotter kommt in Waldeck-Frankenberg nicht vor.

Bei Insektenforscher Carsten Morkel erfuhren die Kinder, dass Wanzen mit ihren Stinkdrüsen Feinde abwehren. Auf der Altenlotheimer Heide leben besonders viele Arten: 120 hat der Forscher nachgewiesen.Nebenan hütete Schäfer Georg Schutte seine Heidschnucken. Sie sorgen dafür, dass die Heide- und Trockenrasenflächen im und am Nationalpark langfristig gepflegt werden.

Weiter ging’s zum Imker Eberhard Schleifer, der am Waldrand mehrere Schaukästen aufgebaut hatte. „Hier ist die Königin“, rief er den Gästen zu. Ohne Angst standen die Kinder vor den Bienenkästen und blickten in den Wabenbau. Mit einer Kostprobe vom schmackhaften Lindenhonig ging’s dann weiter zum „Hexenhäuschen“ im Garten von Erich Müller. Dort wartete die Märchenhexe Hildegard Tausch auf die Kinder und las eine Geschichte vor. Der rund zweistündige Rundgang endete mit einem Vogelstimmenquiz. Bei der Kinderrallye beantworteten die jüngsten Gäste fünf Fragen.

Mehr lesen Sie in der FZ-Ausgabe am Montag, 10. August, 2009.

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