Schwede erinnert sich an seine Kindheit in Frankenberg

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Auch im Krieg gab es noch ein paar selbst gemachte Schreibhefte in der Buchbinderei von Bruno Zimmermann am Pferdemarkt, der auch dieses Glasplattenfoto aufnahm. Man erkennt (von links) Lina Zimmermann, Hans, Marianne und Charlotte Sanftl mit ihrer Mutter Margarethe sowie Ida Kraus.

Moheda/Frankenberg. „Die Adventswochen während der Kriegsjahre waren in Frankenberg eine besonders finstere Zeit, denn die Verdunkelungen an jedem Fenster sollten verhindern, dass auch nur der kleinste Lichtstrahl nach außen drang“, erinnert sich der 78-jährige Heinz Cloodt.

Er wanderte 1957 von Frankenberg nach Schweden aus. „Doch in den Häusern und den Herzen der Menschen war die Sehnsucht groß nach Freude und Licht!“ Für die HNA, über die er in Vångsnäs/Moheda auf dem PC online Kontakt mit seiner Heimatstadt in Nordhessen hält, schrieb Heinz Cloodt jetzt Erinnerungen an Weihnachtserlebnisse seiner Kindheit auf.

Er wurde am 15. April 1934 als Sohn des Eisenbahners Karl Cloodt und seiner Frau Agnes geb. Butterweck in der Bahnhofstraße geboren, wuchs später in der Altstadt am Kirchberg auf und erlebte die Armut und Zwangswirtschaft in den 1940-er Jahren mit. (zve)

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Quelle: HNA

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