Kreisschützenball in Reddighausen

Heinz Müller regiert mit seiner Ehefrau

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Heinz Müller regiert für ein Jahr den Schützenkreis Frankenberg. Als seine König steht ihm Ehefrau Marianne zur Seite (vorne). Erster Ritter ist Thorsten Tripp (hinten, von links), zweiter Ritter Jürgen Binzer, dritter Ritter Bodo Krell.Fotos: Patricia Ku

Hatzfeld-Reddighausen - Das Geheimnis ist gelüftet: An der Seite von Kreisschützenkönig Heinz Müller wird seine Ehefrau Marianne den Frankenberger Schützenkreis für ein Jahr regieren. Am Samstag ist das Paar vor 600 Besuchern feierlich inthronisiert worden.

Gespannt stehen die 600 Besucher in der Reddighäuser Halle, klatschen zur Musik und spekulieren: Wen wird der neue Kreisschützenkönig Heinz Müller zu seiner Königin machen?

Als die Türen der Halle sich öffnen, führen Fackelträger aus Birkenbringhausen, sowie Kommandant und Säbelträger aus Reddighausen den neuen König herein - an seiner Seite seine Ehefrau Marianne. Gefolgt von den drei Rittern Thorsten Tripp und Bodo Krell aus Röddenau, sowie Kreisschützenmeister Jürgen Binzer aus Reddighausen als zweiter Ritter.

Die bisherige Kreisschützenkönigin Petra Henkel krönt ihre Nachfolger, der stellvertretende Kreisschützenmeister Martin Althaus nimmt ihnen ihren Amtseid ab. Ein Jahr regiert das Ehepaar nun den Frankenberger Schützenkreis. Die erste Amtshandlung folgt auch sogleich nach der Krönung: Das Königspaar eröffnet den Ball vor 600 Schützenschwestern und Schützenbrüdern mit einem Tanz - unter dem Applaus aller Königspaare der Kreis-Schützenvereine, die sich auf der Bühne versammelt haben. Gemeinsam wirbeln die Paare anschließend zu „Movie Star“ über die Bühne.

Dann folgt der gemütliche Teil des Balls und schnell füllt sich die Tanzfläche zur Musik der Live-Band „Die Moskitos“. Sie unterhalten das Publikum mit einer bunten Mischung an Musik für jeden Geschmack: „Cello“ von Udo Lindenberg in einer Disco-Fox-tauglichen Version, Klassiker von Andrea Berg und zwischendurch rockige Musik und eine Schunkelrunde.

„Wir freuen uns, dass die Zahl der Teilnehmer ein wenig zugenommen hat“, sagte Binzer vor der Inthronisierung. Er bedankte sich beim Schützenverein aus Birkenbringhausen - er zeichnete in seinem 25. Vereinsjahr für die Ausrichtung des Balls verantwortlich. Er erklärte auch, dass der Förderverein des Schützenkreises eine Tombola auf die Beine gestellt habe - der Erlös fließe in die Jugendarbeit der Schützen.

Vor dem feierlichen Akt begrüßten einige Ehrengäste die Schützen: „Der Schützenkreis ist ein großer Aktivposten im Vereinsleben des Landkreises“, lobte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl. „Was hier heute wieder passiert ist einmalig. Da beneiden sie andere Schützenkreise darum“, ergänzte die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Der Hatzfelder Stadtrat Gerhard Kerstein freute sich, dass wegen der Zeitumstellung eine Stunde länger gefeiert werden kann und der Vorsitzende des Sportkreises, Bernhard Seitz, fragte, was es Schöneres gebe als einen Kreisschützenball mit einer vollen Halle.

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