SPD in Hatzfeld

Heinz Peter seit 40 Jahren in der Partei

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Nach der Ehrung – von links: das neue Mitglied Sabine Wenzel, die Kandidatin Daniela Neuschäfer, der Bundestagsabgeordnete Edgar Franke, der geehrte Heinz Peter (40 Jahre) der Landtagsabgeordneter Rainhard Kahl und Vorsitzende Erika Lotz nach der Überreichung der Urkunde und Nadel. Foto F.Nawrotzki

Hatzfeld - Die Sozialdemokraten stimmten sich bei ihrer Versammlung auch auf den Wahlkampf ein.

Zwei Sozialdemokraten ehrte die Vorsitzende Erika Lotz bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins im Jugendraum des Bürgerhauses. Für 40-jährige Treue wurde Heinz Peter mit einer Urkunde und Nadel ausgezeichnet. Alle Besucher gratulierten ihm mit Handschlag. Und seit 25 Jahren ist Eckhard Zissel dabei. Außerdem hieß Lotz zwei neue Mitglieder willkommen: Sabine Wenzel und Silke Kraus. Der Ortsverein habe somit 49 Mitglieder, berichtete sie.

Die Vorsitzende sprach auch das Fest in Leipzig zum 150-jährigen Bestehen der deutschen Sozialdemokratie an, besonders die Reden vom Bundespräsidenten Joachim Gauck und des französischen Präsidenten François Hollande.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke freute sich einmal wieder in Hatzfeld zu sein, er lobte Uwe Ermisch für dessen 24-jährige Tätigkeit als Bürgermeister. Außerdem schwor er die Mitglieder auf den Wahlkampf ein, er zählte auf, welche wichtige Punkte an erster Stelle stehen, sobald die schwarz-gelbe Bundesregierung im September abgelöst sei: gut bezahlte Arbeit, gute Bildung, Familienförderung, Ganztagschulen, soziale Gerechtigkeit, gute ausgestattete Kommunen, Sicherheit im Alter, eine Mindestrente von 850 Euro und einen Mindestlohn von 8,50 Euro.

Auch die Schwarz-Gelbe Landesregierung in Wiebaden müsse am 22. September abgelöst werden, forderte der scheidende Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl. Die Regierung habe abgewirtschaftet. Die CDU-Ministerpräsidenten Koch und Bouffier hätten in den vorigen 15 Jahren mehr Schulden aufgehäuft als alle anderen Landesregierungen vor ihnen. „Wir müssen die SPD in Hessen wieder an die Regierung bringen, dazu zählt jede Stimme“, rief er seinen Genossen zu.

Auch die neue Landtagskandidatin für den Wahlkreis, Daniela Neuschäfer, stellte sich der Hatzfelder SPD vor.Ihr Motto laute „Gerechtigkeit macht Stark“, sagte sie. Neuschäfer ist 34 Jahre jung, hat studiert und 2003 ihr Diplom abgelegt. Sie war in Frankenberg für die „Familienstadt mit Zukunft“ tätig, derzeit ist sie an der Kasseler Universität.

„Gute Politik kann Menschen glücklich machen“, sagte Neuschäfer, „wir brauchen eine gute Versorgung der Bürger, und Arbeit muss sich wieder lohnen.“ Sie wolle in die Fußstapfen Kahls treten und hoffe auf eine Wende am 22.September.

Lotz verwies noch auf zwei Termine: Am 31.Mai gibt es einen Rundgang mit Reinhard Kahl durch Lindenhof, und am 16. August eröffnet eine Ausstellung in Frankenberg über „150 Jahre SPD“, zu Gast ist der ehemalige Bundesvorsitzende und Minister Franz Müntefering .

von Felix Nawrotzki

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