Zehnjähriger aus Battenberg gefunden: Helfer erleichtert über die Rettung

In Bereitschaft: 22 Battenberger Feuerwehrleute standen unter der Leitung von Wehrführer Michael Wenzel (2. von links) bereit, um den vermissten Jungen zu suchen. Foto:  Feuerwehr / nh

Battenberg. Ein gutes Ende genommen hat die Suche nach einem zehnjährigen Jungen, der am Mittwoch nach der Schule nicht nach Hause gekommen war (HNA berichtete).

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Bei einer groß angelegten Suchaktion hatte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Grundschüler um 18.14 Uhr auf einem Baugerüst der Battenberger Gesamtschule entdeckt.

Nur drei Minuten später nahmen Polizeibeamte den durchnässten und leicht unterkühlten Jungen in ihre Obhut und brachten ihn zu seiner Mutter, die ihren Sohn glücklich in die Arme schloss.

Nach Angaben der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg waren neben dem Polizeihubschrauber aus Egelsbach sieben Streifenwagen mit „allen verfügbaren Beamten“ an der Suche beteiligt, darunter auch Polizisten aus Hallenberg.

Alarmiert wurde auch die Battenberger Feuerwehr. 22 Brandschützer trafen sich unter der Leitung von Wehrführer Michael Wenzel am Bahnhof, mussten aber nicht mehr eingreifen, weil um 18.15 Uhr die für alle Hilfskräfte erlösende Nachricht eintraf.

„Wir gehen sensibel mit dem Thema um“, sagte Melanie Rathgeber, Leiterin der Battenberger Grundschule, auf Anfrage der HNA. Zu möglichen Hintergründen wollte sich die Schulleiterin nicht äußern. „Der Vorfall hat auch die anderen Kinder sehr beschäftigt. Wir werden das besprechen und dabei auch externe Hilfsangebote annehmen“, kündigte Rathgeber an.

Auf der Internetseite www.hna.de wurde die Suche vielfach angeklickt und kommentiert. Unter dem Synonym „Eve“ dankt eine Frau allen Helfern dafür, „dass sie mir meinen Sohn zurückgebracht haben“. (off)

Quelle: HNA

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