Frankenberg

Helfer der jüngsten Burgwaldschüler

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- Frankenberg (da). Vor allem die jüngsten Burgwaldschüler, die Fünftklässler, sind im Schulbus oft allein gelassen. Ihnen sollen die Fahrzeugbegleiter zur Seite stehen.

Seit Jahren begleiten die „großen“ Burgwaldschüler ihre jüngeren Schulkameraden. In diesem Schuljahr wurden 19 Jugendliche in einem Kurs auf die Aufgabe vorbereitet. Die Fahrzeugbegleiter sind meist Neuntklässler, die in dem Lehrgang beispielsweise lernen, wie sie Konfliktsituationen entschärfen können.Fachberaterin Dorothea Uloth und Schulleiter Helmut Klein überreichten den Schülern die Zertifikate, die sie sich mit dem Lehrgang erarbeitet hatten. Sabine Hörner-Zimmermann von der Energie Waldeck-Frankenberg hatte die Jugendlichen ausgebildet. Die EWF ist Auftraggeber des Busverkehrs im Landkreis.

Plastikkarten mit Passbild zum Umhängen weisen die Jugendlichen als „Fahrzeugbegleiter“ aus. Sie sollten nicht „dazwischenhauen“, betonte Klein. Wichtiger sei, zu vermitteln und Konflikte mit Worten zu lösen. Hilft das nicht, können die Fahrzeugbegleiter sich bei der Schulleitung melden. Fünftklässler seien motiviert, wenn sie in die neue Schule kommen, betonte Klein. Wenn es um den Bus gehe, „begleitet sie oft die Angst“, denn dann sei ja kein Lehrer mit dabei. „Da fängt ein Schultag für manche Schüler bescheiden an.“

Deswegen sollen die Fahrzeugbegleiter helfen. „Für die Kleinen ist es eine Erleichterung“, sagte Dorothea Uloth, aber auch die Streitigkeiten zwischen älteren Jugendlichen sollen mit ihrer Hilfe möglichst vermieden werden. „Ich bin froh, dass ihr das macht“, sagte Helmut Klein.Er betonte, dass die Fahrzeugbegleiter auch ein „Aushängeschild für die Schule“ seien: „Ihr habt eine Vorbildfunktion und seid Botschafter der Burgwaldschule.“

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