Gemündener Stadtteil wird vom Land Hessen gefördert

Herbelhausen in Dorferneuerung aufgenommen

Blick von oben auf den Gemündener Stadtteil Herbelhausen.

Herbelhausen. Der Gemündener Stadtteil Herbelhausen ist in die Dorferneuerung aufgenommen worden. Das 86-Einwohner-Dorf wird damit neun Jahre lang vom Land Hessen finanziell bei Projekten unterstützt.

Auch private Investitionen werden gefördert. „Ich hatte die Dorferneuerung eigentlich schon abgeschrieben“, sagte Ortsvorsteher Jürgen Wagner auf HNA-Nachfrage.

Auch Bürgermeister Frank Gleim habe nicht damit gerechnet – „weil das Land ja derzeit über viele Einsparungen diskutiert“, sagte er. Seit vier Jahren schon hatte sich der Ort um die Aufnahme in die Dorferneuerung beworben. Jetzt müssen die Herbelhäuser eine Prioritätenliste aufstellen, mit Projekten, die sie gerne verwirklichen wollen.

„Im Dorfmittelpunkt muss auf jeden Fall was passieren“, sagte Ortsvorsteher Wagner. Der Kinderspielplatz brauche neue Spielgeräte und einen Zaun, der Grillhütte fehlten ein Grill und Toiletten, und im Dorf müsse eine Brücke saniert werden. „Ich weiß auch, dass einige Herbelhäuser privat etwas machen wollen“, sagte Wagner.

Welche Projekte tatsächlich umgesetzt werden, entscheidet das Parlament der Stadt. Denn trotz der lukrativen Förderung des Landes zahlen die Kommunen einen Großteil der Kosten für die Dorferneuerung. (jpa)

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Quelle: HNA

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