Frankenberg: Satzungsänderung beschlossen

TSV „Hessen“ darf SG Eder „fördern“

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- Frankenberg (rou). Durch einen Grundsatzbeschluss und eine Satzungsänderung hat der TSV Hessen 1848 Frankenberg die Voraussetzungen geschaffen, sich an dem geplanten Verein SG Eder auch finanziell beteiligen zu können. Unmittelbare Auswirkungen haben die Pläne lediglich auf die aktiven Fußballer des TSV.

Bis zur Gründung des Vereins Sportgemeinschaft (SG) Eder gibt es nach Einschätzung des ersten Vorsitzenden Klaus Hartmann „noch etliche Fragen zu beantworten“. 20 Mitglieder des Frankenberger Traditionsvereins haben in einer außerordentlichen Versammlung am Mittwochabend zumindest formaljuristische Hürden aus dem Weg geräumt. Über den neuen Verein SG Eder wollen die Fußballabteilungen des TSV Frankenberg und des TSV Viermünden/Schreufa ab der Saison 2012/2013 den Spielbetrieb organisieren. Die endgültige Entscheidung des Turn- und Sportvereins aus den beiden Stadtteilen steht noch aus.

Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung votierten die „Hessen“ für die Ergänzung der Vereinssatzung. Danach darf der Verein künftig „neben der eigenaktiven Förderung des Sports auch als Förderverein tätig werden können“. Weiter heißt es: „In diesem Rahmen soll insbesondere der Fußballsport der SG Eder mit Sitz in Frankenberg gefördert werden.“ Ohne diese Satzungsänderung dürfte der TSV aus dem Etat der Fußball-Abteilung kein Geld an die SG Eder überweisen. Auswirkungen auf die anderen 15 Sparten hat der neue Passus nicht. „Aus den anderen Abteilung des TSV fließt auch kein Geld an die SG“, stellte der Vorsitzende des Gesamtvereins klar.

Hartmann erläuterte im Vereinsheim an der Eder die Hintergründe dieser Entwicklung: „Allgemein wird es im Sport immer schwieriger, Mannschaften zusammenzubekommen.“ Immer häufiger müssten deshalb im Jugend- und im Seniorenbereich Spielgemeinschaften gebildet werden. Die „Hessen“ kooperierten in den vergangenen Jahren bereits mit verschiedenen Vereinen, „die Zusammenarbeit mit dem TSV Viermünden/Schreufa hat sich aber als sehr positiv herausgestellt“, sagte Hartmann.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 13. Januar

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