Hessenmetall ruft Wettbewerb „Meine Zukunft“ für Azubis aus

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Die Teams aus Frankenberg mit Betreuern und Veranstalter: (von links) Georg Glade (Ausbildungsleiter Viessmann), Frauke Syring (Pressereferentin Hessenmetall), Martin Hirsch (Viessmann), Jana Engelmohr, Jan Rechenbach, Selina Stumpe, Thorben Heß, Dennis Maier, Nils Reiser, Nico Backhaus, Volker Bornscheuer (Betreuer Hettich) und Britta Trompeter (Personalmanagerin Hettich).

Frankenberg. Auszubildende, Trainees und Studierende aus der Metall- und Elektroindustrie nehmen zum fünften Mal am Nachwuchswettbewerb „Meine Zukunft“ von Hessenmetall (Verband der Metall- und Elektro- Unternehmen Hessen) teil. Darunter auch die Auszubildenden der Firmen Hettich und Viessmann.

Beide Teams haben bereits Verbesserungsvorschläge für ihre Betriebe eingereicht. „Bei den vielen guten Ideen könnte der Wettbewerb zweimal im Jahr ausgeschrieben werden“, sagt Frauke Syring, Pressereferentin von Hessenmetall.

Das Team Hettich, bestehend aus Nico Backhaus, André Blättler, Dennis Maier und Nils Reiser, hat sich darum gekümmert, den Abladeprozess von Zinkbarren zu optimieren. Diese werden für den Druckguss von Beschlägen, welche die Firma produziert, benötigt. „Da das Abladen direkt vor unserem Fenster stattfindet, lag die Idee nahe“, sagt Backhaus, der sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Verfahrensmechaniker befindet.

Bei der Teambildung war ihnen wichtig, darauf zu achten, dass die unterschiedlichen Ausbildungsberufe sich ergänzen. Blättler ist im dritten Semester Maschinenbau, Maier im zweiten Lehrjahr als Werkzeugmechaniker, und Reiser lernt, ebenfalls im zweiten Jahr, Gießereimechaniker.

Gemeinsam haben sie sich überlegt, wie es möglich ist, die 15 Lastwagenladungen mit jeweils 25 Tonnen Zink, welche jeden Monat verladen werden, effektiver und sicherer abzuladen. Während der Verladezeit steht das Tor zu den angrenzenden Hallenbereichen bis zu zwei Stunden lang offen. Ein Heißluftgebläse soll die eindringende, kalte Luft erwärmen, geschulte Gabelstaplerfahrer sollen die Unfallgefahr verringern.

Ein Parabolspiegel und Gebotsschilder regeln in Zukunft die Fußwege der Mitarbeiter, die durch die automatische Verriegelung einer Tür bei offenem Hallentor Umwege gehen müssen.

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Quelle: HNA

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