Titel an Linsengericht und Jossataler

Hessisches Volkstanzturnier: Landjugend Haubern zwei Mal Dritter

+
Siegerehrung: Mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzer nahmen am Samstag am 51. Hessischen Volkstanzturnier in Jossgrund im Spessart teil. 

Jossgrund/Frankenberg. Im Bürgerhaus in Jossgrund im hessischen Main-Kinzig-Kreis fanden am Samstag die 51. Titelkämpfe um den Hessenmeister im Volkstanz statt. Die Titel gingen an die Gastgeber aus Jossgrund und an die Folkloregruppe Linsengericht.

Auch die heimischen Volkstanzgruppen aus Haubern, Geismar und Rosenthal waren dabei. Zum Titel reichte es für die erfolgsgewohnten Gruppen aus dem Frankenberger Land diesmal allerdings nicht: Bei den Vierpaarkreisen konnte Haubern seinen Titel nicht verteidigen - am Ende sprang aber zumindest ein Platz auf dem Treppchen heraus: Haubern wurde Dritter.

Bei der Siegerehrung am Abend wurden die Siegerpaare unter großem Beifall der Tänzer und des Publikums mit Pokalen ausgezeichnet. Pech hatte die Trachtengruppe aus Laisa: Wegen einer Verletzung konnte ein Tänzer nicht mitwirken. Deshalb musste Laisa komplett absagen.

Bei den Vierpaarkreisen siegten die gastgebenden „Fidelen Jossataler“ mit der Schnapszahl von 333 Punkten vor Linsengericht mit 329,5 Zählern und Haubern mit 320,5 Punkten. Nach dem „Insterburger Viergespann“ hatte der Titelverteidiger aus dem Frankenberger Stadtteil im Kürprogramm die Tänze „Kiekebusch Counter“ und „Dradenspinnen“ präsentiert.

Im Vierpaarkreis landete Geismar mit 316,5 Punkten auf dem vierten Platz, mit 313 Punkten kam Rosenthal auf Rang fünf. Nach dem ersten Kürtanz hatte Geismar sogar noch vor Haubern auf dem „Treppchenplatz“ gelegen. Geismar war übrigens nicht nur mit seinen Tänzern, sondern auch mit einer großen Fangemeinde zum Wettbewerb in den Spessart gereist.

Auch bei den Mehrpaarkreisen reichte es für Haubern II (334 Punkte) zum dritten Platz. Es siegte Linsengericht mit 339,5 Punkten vor den Gastgebern von Jossatal (337,5 Punkte). Mit einer „Oldie-Gruppe“ wurde Haubern III mit 322 Punkten Vierter.

„Es war ein Turnier auf sehr hohem Niveau. Wir haben gute Tänze gezeigt und nahezu fehlerfrei getanzt“, resümierte Christian Waßmuth (Rosenthal) das Turnier. Er war mit dem Abschneiden genauso zufrieden wie Elena Scholl von der Landjugend Geismar.

Haubern hatte sich dagegen etwas mehr ausgerechnet. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare