Hettich baut neue Produktionshalle in Frankenberg

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Spatenstich: Die Planungen sind abgeschlossen, am Mittwoch erfolgte der symbolische Spatenstich für die Erweiterung der Hettich-Magnesium-Produktionsstätte in Frankenberg. Mit dabe: (von rechts) Hettich-Geschäftsführer Uwe Kleemann, Bürgermeister Rüdiger Heß, Hettich-Gesellschafter Dr. Dieter Wirths und Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf (3. von links). Mit im Bild: Vertreter der Planungs- und Ingenieur-Gesellschaften. Foto:  mjx

Frankenberg. Großer Tag für das Frankenberger Druck- und Spritzgusswerk Hettich und auch für die Stadt Frankenberg: Mit einem symbolischen Spatenstich startete das Unternehmen den Bau eines neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes in der Siegener Straße in Frankenberg.

Das neue Gebäude soll künftig als weitere Produktionsstätte für den Bereich Magnesium-Druckguss dienen, die Inbetriebnahme der Produktion ist für Oktober 2015 geplant. Mit der Betriebserweiterung will Hettich seine Aktivitäten noch mehr auf das Marktsegment „Automotive und Electronics“ konzentrieren.

Mit aktuell 520 Mitarbeitern ist Hettich der größte gewerbliche Arbeitgeber in Frankenberg. Über die Höhe der Investitionen für das neue Gebäude wollte Hettich keine Angaben machen.

„Der symbolische Spatenstich ist Ausdruck einer erfreulichen Entwicklung, die vor 17 Jahren in Frankenberg begonnen hat“, sagte Hettich-Gesellschafter Dr. Dieter Wirths. Dabei erinnerte er daran, dass es für das Unternehmen 1997 die ersten Magnesium-Druckguss-Aufträge gegeben habe. 2007 habe für Hettich dann das Wachstum im Rahmen des Leichtbaus in der Automobilindustrie begonnen – unter anderem durch Aufträge für den Porsche Panamera und auch für Daimler-Fahrzeuge.

„Magnesium ist eines der leichtesten Konstruktions-Metalle, 30 Prozent leichter als Aluminium“, betonte Dr. Wirths: Diese Entwicklung und der weitere Trend zum Leichtbau habe das Unternehmen zur Entscheidung gebracht, in eine Erweiterung der Magnesiumfertigung zu investieren. „Wir sehen darin auch ein klares Bekenntnis zum Hettich-Standort Frankenberg“, machte Dr. Wirths deutlich. (mjx)

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Quelle: HNA

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