Frankenberger Landfrauen

"Hier gibt es keine Mogelpackung"

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Frankenberg - Gesunde, frische Produkte direkt vom Erzeuger gibt es seit 25 Jahren jeden Samstag auf dem Wochenmarkt der Landfrauen. Sie haben den Markt zu einer Zeit ins Leben gerufen, als Direktvermarktung noch nicht so populär war wie heute.

Der Wochenmarkt findet seit 25 Jahren jeden Samstag in der Rathausschirn statt – insgesamt also schon 1300 Mal; Bei Wind, Regen, Eis und Schnee oder brütender Hitze. Das hat Christa Rauhio, die Vorsitzende des Landfrauen-Bezirksvereins, ausgerechnet. „Dieser Markt ist eine Bereicherung für Frankenberg, insbesondere für die Altstadt“, lobte sie. Weit über die Grenzen des Landes hinaus sei er bekannt und habe 2008 sogar die Auszeichnung „Europas schönster Wochenmarkt“ erhalten. Wie besonders der Frankenberger Wochenmarkt in der historischen Rathausschirn ist, stellten die Landfrauen und die Marktbestücker am Samstag einmal mehr unter Beweis: Zum Jubiläum ihres Marktes präsentierten sie wieder Wurst, Marmeladen, Liköre, Käse, Gemüse und Brot – ganz frisch direkt vom Erzeuger. Aber auch kunsthandwerkliches, wie etwa Schmuck aus farbigem Stein, handgewebte Stoffe, gestrickte Mützen und selbstgeflochtene Körbe, waren wieder in den Auslagen zu finden.

Nicht nur in der Schirn drängten sich Besucher um die Marktstände: Auf dem gesamten Obermarkt zeigten Händler und Vereine ihr Angebot: Blumen und Kräuter für den heimischen Garten oder frischen Honig, direkt vom Imker – ein Bienenvolk hatte der auch dabei. Die Naturschutzjugend baute Vogelnistkästen. „Die sind schon verkauft, bevor wir sie überhaupt fertig gebaut haben“, erklärte Frank Seumer, der mit David Staudt ein Holzhäuschen nach dem anderen zimmerte. Norbert Hoffmann drechselte vor den Augen der Besucher eine Kerze aus Holz und auch beim Korbflechter Walter Mankel blieben die Gäste stehen, um ihm auf die Finger zu schauen.

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