Hauberner Bürger rufen zur Typisierung am Samstag auf

Hilfe für Helmut Peupelmann

Frankenberg-Haubern - Die Hauberner möchten mit der Typisierungsaktion vor allem ihrem Mitbürger helfen, aber auch anderen Menschen, die an einer Erkrankung des Knochenmarks leiden.

„Wir brauchen ganz viele, die sich typisieren lassen“, sagt Ute Hesse, die Leiterin der Initiativgruppe, die Helmut Peupelmann helfen möchte. Der Hauberner Sänger, Fußballer und Feuerwehrmann leidet an einer Knochenmarkserkrankung und benötigt dringend eine Zellspende. Doch einen geeigneten Stammzellspender zu finden, ist äußerst schwierig, da für die Übertragung die Übereinstimmung der Gewebemerkmale entscheidend ist, die sehr selten ist.

Peupelmanns Feuerwehr-Kameraden rufen daher gemeinsam mit Hauberner Vereinen, Freunden und der Familie des 64-Jährigen dazu auf, dass sich Bürger zwischen 17 und 55 Jahren am Samstag, 13. April, zwischen 11 und 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus typisieren lassen. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Zur Typisierung werden fünf Milliliter Blut abgenommen. „Es dauert maximal 15 Minuten“, sagte Hesse aus Erfahrung.

Die Registrierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Mit einer Geldspende haben bereits so viele Privatpersonen die Initiativgruppe unterstützt, dass am Samstag niemand, der sich typisieren lassen möchte, dafür etwas bezahlen muss, betonten die Organisatoren. Wer bereits typisiert hat, kann die Aktion weiterhin mit Geldspenden unterstützen.

Im Zusammenhang mit der Aktion laden sie zu einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwürstchen, Kaffee, Kuchen und kalte Getränke ein. Eine Fahrzeugschau der Frankenberger Feuerwehr und des Roten Kreuzes ist geplant. Außerdem bietet die Familie Gaul aus Laisa Kutschfahrten an.

Weitere Informationen zur Stammzellen-Spende gibt es im Internet unter www.dkms.de. (sis)

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