Kindertagesstätte, Erziehungsberatung und Kirchengemeinde führen Projekt fort

Hilfe für Scheidungskinder

Möchten Kindern helfen, die von Trennung und Scheidung betroffen sind: (von links) Pfarrer Gerald Rohrmann, Lehrerin Christina Specht und Erzieherin Ute von der Heiden. Foto: Hoffmeister

Allendorf-Eder. Kinder im Vorschulalter, die von Trennung und Scheidung der Eltern betroffen sind, nicht allein lassen: Das ist das Ziel.

Nämlich von Grundschullehrerin Christina Specht (Erziehungs- und Lernberatung), Erzieherin Ute von der Heiden von der Kindertagesstätte „Die Linspherfische“ und des Allendorfers Pfarrers Gerald Rohrmann.

Am 11. April soll ein neuer Kurs für Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren beginnen.

Fortgeführt wird damit eine Idee, die Ute von der Heiden vor zwei Jahren mit der Sozialpädagogin Agnes Protz vom Diakonischen Werk Biedenkopf-Gladenbach gestartet hatte.

Eine Umfrage in Kindergärten hatte damals ergeben, dass fast ein Viertel der Jungen und Mädchen im Vorschulalter Trennung und Scheidung der Eltern erleben. In kleinen Gruppen könne man diese Kinder gut erreichen, sagen Pädagogen. Die Kinder erlebten dann, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.

Die Vorschulkinder sollen sich einmal wöchentlich (dienstags oder donnerstags) in der Kita „Die Linspherfische“ treffen. Für zwölf Nachmittage bis zu den Sommerferien wird ein Teilnehmerbeitrag von 25 Euro erhoben. Die Gemeinde Allendorf-Eder wird das Projekt über das Bündnis für Familie unterstützen. (off)

Weitere Auskunft und Anmeldungen bis zum 22. März bei Christina Specht, 0173/753 54 88, Email: specht.elbe@googlemail.com

Quelle: HNA

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