Insolvenzantrag gestellt: Hinterländer Brauhaus am Ende

Die Schotten sind dicht: Das Hinterländer Brauhaus ist am Ende. Das letzte Bier wird noch verkauft. Was mit dem denkmalgeschützten Gebäude passiert, steht in den Sternen.  Foto: Valentin

Breidenbach-Wolzhausen. Das Hinterländer Brauhaus ist insolvent, die Belegschaft zum 31. Januar entlassen, Braumeister Jan Opper nicht mehr im Lande. Seit vergangenen Mittwoch verkauft ein „Verwerter“ den Bierbestand in Wolzhausen.

Vier Jahre hat der Traum von der kleinen, aber feinen Brauerei im Hinterland gedauert, nun ist er endgültig zerplatzt. Noch im November hatte Braumeister und Geschäftsführer Jan Opper den Insolvenzantrag als Präventivmaßnahme hingestellt. Das Unternehmen sei noch zahlungsfähig und es gebe Hoffnung: Ein Investor wolle ins Brauhaus einsteigen.

„Der Braumeister steht nicht mehr zur Verfügung“, erklärte nun der Insolvenzverwalter der Brauhaus GmbH, Rechtsanwalt Boris A. Schmidt-Burbach. Das habe ihm Jan Opper schon Mitte Januar mitgeteilt. Seit 1. Februar habe dieser einen neuen Job. Allen anderen Mitarbeitern wurde zum 31. Januar gekündigt.

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Quelle: HNA

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