Termine vom 18. bis 26. September

Hirschbrunft beginnt: Ranger bieten Touren im Kellerwald an

Ein röhrender Hirsch.
+
Ein röhrender Hirsch.

In den großen Rotwildgebieten im Landkreis – Burgwald, Kellerwald und Rothaargebirge – spielt sich von Mitte September bis Anfang Oktober wieder ein spektakuläres Naturschauspiel ab: die Hirschbrunft. Im Kellerwald gibt es dazu geführte Touren.

Waldeck-Frankenberg - In den kühlen Nächten rotten sich Rudel von weiblichem Rotwild mit ihren Kälbern in Brunftgebieten zusammen, zu denen sich ein starker Hirsch gesellt. Er hält sein Rudel zusammen und unterstreicht seinen Besitzanspruch mit lautem Röhren. Gelegentlich kommt es zwischen Rivalen zu heftigen Kämpfen mit ihren Geweihen.

In den Wildgehegen in Frankenberg, Dodenau, Willingen und am Edersee kann man die Hirschbrunft auch tagsüber aus nächster Nähe erleben. Im Kellerwald bieten die Nationalpark-Ranger an, sie auf ihren Wanderungen zu den Brunftplätzen des Rothirsches im Nationalpark Kellerwald-Edersee zu begleiten. Die kostenfreien Touren finden vom 18. bis 25. September jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Die letzte Wanderung am Sonntag, 26. September, ist für Frühaufsteher gedacht: Sie startet bereits um 6 Uhr.

Da pro Tour nur 15 Plätze zur Verfügung stehen, ist eine rasche Anmeldung sinnvoll. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Die Treffpunkte zur dreistündigen Tour variieren: Nationalpark-Eingang Kellerwald-Uhr in Frankenau oder Nationalpark-Eingang Kirchweg bei Bringhausen.

Termine in Frankenau und Bringhausen

Die Termine: Samstag, 18. September, Markus Daume (Bringhausen); Sonntag, 19. September, Alexander Backhaus (Frankenau); Montag, 20. September, Torsten Daume (Bringhausen); Dienstag, 21. September, Alexander Backhaus (Frankenau); Mittwoch, 22. September, Markus Daume (Bringhausen); Samstag, 25. September, Uwe Liehr (Frankenau); Sonntag, 26. September, Torsten Daume (Bringhausen). Anmeldung: Tel. 05621/90400; Internet: nationalpark-kellerwald-edersee.de

Wegen der Hirschbrunft ist im Wildgehege Dodenau ab sofort die Schleuse im Gehege gesperrt. Besuche und Spaziergänge rund um das Gehege sind jedoch möglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare