Von Hirschgeweih verletzt: Mädchen nach Wildunfall weiter in Klinik

Marburg / Biedenkopf. Zwei Tage nach dem schweren Wildunfall in Mittelhessen gibt es noch keine neuen Erkenntnisse über den Zustand des lebensgefährlich verletzten Mädchens.

"Wir wissen noch nicht, ob die Lebensgefahr gebannt ist“, sagte ein Sprecher der Polizei in Marburg am Mittwoch. Das zwölf Jahre alte Mädchen war am Montagabend vom Geweih eines Hirsches am Kopf getroffen worden. Das Kind kam auf die Intensivstation der Universitätsklinik Marburg. Die Zwölfjährige saß auf dem Rücksitz eines Kleinwagens, als der Hirsch auf einer Bundesstraße (B253) bei Biedenkopf plötzlich in das Auto lief. Der Hirsch prallte frontal mit dem Wagen zusammen.

Das Geweih durchstieß das hintere linke Seitenfenster, genau dort, wo das Kind saß. Der 34 Jahre alte Fahrer wurde ebenfalls getroffen, er kam aber mit leichten Verletzungen davon. Seine zwölf Jahre alte Tochter saß auf dem Beifahrersitz und blieb unverletzt. Alle drei stammen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Der Hirsch starb an der Unfallstelle.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare