Historische Entscheidung: Allendorf und Bromskirchen vereinen Verwaltung

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Unterschriften unter die neue Satzung: (von links) Erster Beigeordneter Kurt Kramer, Parlamentschef Norbert Bötzel und Bürgermeister Claus Junghenn aus Allendorf sowie Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Parlamentschef Wolfgang Wichmann und Erster Beigeordneter Wolfgang Kreis aus Bromskirchen. Foto:  Paulus

Allendorf. Die Gemeinden Allendorf-Eder und Bromskirchen werden ihre Verwaltungen zum 1. Januar 2015 zusammenschließen. Das haben die beiden Gemeindeparlamente gemeinsam beschlossen.

Allendorfs Parlamentschef Norbert Bötzel sprach von einer „historischen Entscheidung“. Allendorf und Bromskirchen sind damit Vorreiter in Hessen, wo es einen solchen Zusammenschluss bisher noch nicht gab. „Eine Verwaltungsgemeinschaft, die sich traut, sämtliche Verwaltungsaufgaben zusammenzuführen, ist ein Novum“, sagte Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn (parteilos).

Durch die gemeinsame Arbeit sollen vor allem zwei Dinge erreicht werden, wie Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (CDU) nochmals verdeutlichte: „Wir können die Aufwandsseite im Griff behalten und werden in der Verwaltung besser.“ Das heißt: Die Gemeinden sparen gemeinsam Kosten ein, und die Mitarbeiter in der Verwaltung müssen nicht mehr Allrounder sein, sondern werden Spezialisten in einzelnen Fachbereichen.

Von den 38 anwesenden Gemeindevertretern im Allendorfer Bürgerhaus - 27 aus Allendorf, elf aus Bromskirchen - stimmten ohne Diskussion 37 dafür, nur Jürgen Kubitzek (BLO, Allendorf) enthielt sich. (jpa)

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Quelle: HNA

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