Hardtberger bauen Landscheune

Historische Landtechnik steht im Mittelpunkt

Der Heimatverein in Allendorf/Hardtberg baut eine Feldscheune für die historischen Geräte zur landwirtschaftlichen Arbeit. Beim Spatenstich auf dem Festplatz oberhalb des Dorfmuseums waren neben Mitgliedern des Heimatvereins auch Frankenaus Bürgermeister

Frankenau-Allendorf - Der Heimatverein geht sein nächstes großes Projekt an: Am Dorfrand entsteht eine Feldscheune, in der die historischen Landmaschinen ausgestellt werden. Diese werden?zudem direkt nebenan wieder für die Feldarbeit eingesetzt.

Ob für das Backhaus, den neuen Schießstand der Schützen, das kleine Dorfmuseum oder das Feuerwehrgerätehaus: Die Menschen am Hardtberg haben schon oft bewiesen, dass sie anpacken und in der Dorfgemeinschaft etwas auf die Beine stellen. „Das macht richtig Spaß“, freut sich Ortsvorsteher Dirk Michel, der zugleich Vorsitzender des Allendorfer Heimatvereins ist.

Auch in den nächsten Wochen ist wieder Einsatz und Hilfe aus dem Dorf gefragt: Der Heimatverein baut eine Feldscheune für historische Landtechnik als Ergänzung zum Heimatmuseum. Direkt auf der Nachbarwiese, einem Grundstück der Stadt Frankenau, entsteht das Gebäude. Am Mittwochabend erfolgte der symbolische erste Spatenstich. Geschichte der Landwirte In der Scheune sollen historische landwirtschaftliche Geräte aus der Region unter- und ausgestellt werden. Außerdem braucht der Verein Platz, um Geräte zu reparieren. Für diesen Zweck hatte der Heimatverein einige Zeit vergeblich nach einem bereits bestehenden Wirtschaftsgebäude gesucht. In der neuen Feldscheune will der Heimatverein auch über die Landschafts- und Kulturgeschichte in der Region informieren. Das angrenzende Land teilt der Heimatverein in vier Parzellen auf. Diese werden künftig mit den historischen Geräten auf althergebrachte Weise bestellt und bearbeitet.

Den Anfang haben die Allendorfer bereits gemacht: Sie haben eine alte Kartoffelsorte angebaut, die im Herbst geerntet werden soll. Heimische Getreide- und Kartoffelsorten sowie Flachs, Rüben und Gemüse sollen künftig dort gedeihen und ebenfalls mit historischem Gerät geerntet werden.

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