Die Wild Flames bringen alle zum Mittanzen

Video: Die HNA-Sportlerehrung in Waldeck-Frankenberg

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Die Sieger (von links) Kai Bremmer, Kirstin Kerstein, Sophia Haschlar und Miranda Robben.

Frankenberg. Festlich gedeckt waren die Tische in der Ederberglandhalle am Dienstag Abend. Und mit der Aufforderung „Vamos a la playa“, „Lass uns zum Strand gehen“, lockte die Tanzgruppe Wild Flames von den Burgwaldnarren die Gäste der HNA-Sportlerehrung 2011 von ihren Stühlen und bat sie zum Mitmachen.

Diese Zugabe fiel keinem der sportlichen Asse wirklich schwer, gerade nach einem warmen Frühlingstag mit so viel Sonnenschein. HNA-Redakteur Uli Klein moderierte kurzweilig durch den Abend. „Die HNA-Sportlerwahl ist nicht nur eine Wahl der Leistungen, sondern auch der Sympathien“, meinte der Edertaler. Die Rekordbeteiligung im vergangenen Jahr spreche für die Beliebtheit dieser Ehrung.

Die Sportlerehrung in Bildern

Die Sportlerehrung in Waldeck-Frankenberg

Als Ehrengäste begrüßte Uli Klein den früheren HNA-Sportredakteur Günter Göge mit Frau Gela, den Waldecker Sportkreis-Vorsitzenden Dieter Feurich, Christel Schilke, Geschäftsführerin des Sportkreises Frankenberg, sowie Matthias Schäfer vom Fachdienst Sport des Landkreises. „Bei solch einer Ehrung gibt es keine Verlierer, denn alle haben gezeigt, was sportlich in ihnen steckt“, erklärte Christel Schilke. Stellvertretend gratulierte sie allen Ausgezeichneten.

Dass die Sportler, Funktionäre, Trainer oder Betreuer keine Alleinunterhalter sind, das machte Kirstin Kerstein, die Gewinnerin in der Kategorie „Gute Seele“, im Gespräch mit Uli Klein deutlich. „Ich erhalte Unterstützung von vielen anderen“, sagte die Abteilungsleiterin der Battenberger Schwimmbären. Sie selbst betreut als Trainerin in ihrer Gruppe bis zu 15 Aktive.

Dass Erfolge das Schöne am Sport sind, ist das eine. Dass Sportler aber bisweilen Rückschläge zu verdauen haben, wurde durch etliche Aussagen belegt. So stoppte etwa eine Adduktorenzerrung Jan-Martin Speer just vor dem Start bei der Weltmeisterschaft in Übersee. „Das war schon frustrierend für mich. Ich musste mir die Wettkämpfe mit meinem Papa zuhause vor dem Fernseher angucken“, meinte der Bobfahrer. „Wir haben eine gute Truppe zusammen. Aber aufgrund von Verletzungen ist diese Runde bislang nicht so prall gelaufen“, berichtete Kai Bremmer, Spielertrainer des TSV Altenlotheim und Sportler des Jahres. Den Läufer Wilhelm Hofmann machte zuletzt eine langwierige Verletzung zu schaffen. Läuferin Annette Briel kann nach Achillessehnen-Beschwerden endlich trainieren.

Trotzdem überwiegt klar das Positive im Sport. „Wir feiern auch mal zusammen“, sagt Röddenaus Fußballkapitän Maxim Zich. Uwe Burkard, Coach der Frankenberger Volleyballerinnen, beschwört die Spielfreude: „Dann kommt Erfolg von ganz allein.“ So wie bei den Vipers HSG Bad Wildungen. Sabine Heusdens und Miranda Robben jedenfalls hoffen auf die Playoffs. „Die Chancen sind da, wenn wir in Blomberg gewinnen“, meinten beide. Dann ließen es sich alle beim leckeren Buffet vom Mediteran schmecken. (had)

Quelle: HNA

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