HNA-Volontärin Magdalena Dräger probiert Fitnesstrend Zumba

Bottendorf. Links. Nein, rechts. Oder doch links? Fetzige Musik ertönt aus dem Lautsprecher. Die anderen gehen gleichzeitig nach links, heben einen Arm und lassen ihn in einer kreisenden Bewegung wieder sinken. Ich gehe nach rechts, mein Arm fällt und landet an meinem Oberschenkel.

Ich bin im Bottendorfer Dorfgemeinschaftshaus und mache ein Zumba-Training bei Andrea Schönhardt mit. Das ist ein Fitness-Tanz, der verschiedene Tanzrichtungen mit Aerobic-Übungen kombiniert. Jetzt geht es ans Hüftekreisen. Während die Bewegungen meiner Mittänzerinnen fließend aussehen, haken meine wie ein kaputtes Uhrwerk. Das kann ich meinem Spiegelbild im Fenster entnehmen.

Probiert sich am Fitnesstrend Zumba: HNA-Volontärin Magdalena Dräger. Foto:  Sasse

Normalerweise würde ich das gar nicht sehen, weil die Übungsstunden sonst in der Bottendorfer Turnhalle stattfinden. Die ist aber heute belegt. Zumba-Trainerin Andrea Schönhardt lächelt mir aufmunternd zu. Das motiviert. Ich gebe alles und laufe beim nächsten Schrittwechsel promt gegen meine Nachbarin. Auch sie lächelt mir aufmunternd zu. Dennoch beschließe ich, mich an ihren neon-grünen Sohlen zu orientieren, um sie vor weiteren Attacken zu schützen.

Andrea Schönhardt hebt ihre Hand. Ihr Handegelenk dreht sich. Danach drehen sie und alle anderen sich. Nur ich verstehe die Anweisung nicht und bleibe stehen. „Beim Zumba gibt es keine Anweisungen“, erklärt mir Andrea Schönhardt während einer Trinkpause. Das Prinzip von Zumba ist, mitzumachen und Spaß zu haben. Dabei wird nur mit Handzeichen kommuniziert. Es geht nämlich darum, sich an der Musik zu orientieren. Das leuchtet mir ein.

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Von Magdalena Dräger

Quelle: HNA

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