Bottendorf

Hochklassiges Konzert des Jugendposaunenchors

- Burgwald-Bottendorf (mwa). Dem Jugendposaunenchor gelang am Samstagabend in der Martinskirche mehr als überzeugend, einen musikalischen Bogen von Johann Sebastian Bach bis hin zur Popgruppe ABBA zu schlagen. Das Publikum in der vollbesetzten Kirche war begeistert.

Der Jugendposaunenchor gliedert seine Arbeit in drei Stufen: Eine Anfängergruppe übt seit knapp zwei Jahren, sie gestaltete am Samstagabend allein einen Programmblock. Und es war erstaunlich, dass es in so kurzer Zeit gelingen kann, komplexe Bachchoräle und anspruchsvolle freie Bläserstücke so schön zu blasen. In der Ausbildungsstufe folgt dann eine „Mittelgruppe“, welche seit vier Jahren musiziert. Sie ist schon weitestgehend in den Hauptchor integriert und spielte auch bei dem Konzert die meisten Stücke des Programms mit.

Schließlich ist der große Chor zu nennen, der unter der Leitung von Jens Jesberg den Hauptteil des Abends bestritt. Es ist Jesbergs Verdienst, den Klangkörper zu neuen Höhen geführt zu haben. Der ehemalige Kreischorleiter Bernd Trusheim brachte es auf den Punkt: „Welch ein runder Chorklang, welch eine Entwicklung dieser jungen Bläsergruppe!“ In der Tat: Satte, weiche Bässe, zart schmelzende Tenöre, sauber intonierende zweite Stimmen und durchzugsstarke erste Trompeten, die sich aber immer in den Dienst der Gruppe stellten.Aus den Reihen des Chores haben sich in den letzten Jahren immer wieder Talente herausgebildet, die gerne als Gäste zurückkommen und so auch dieses Konzert bereicherten. Tabea Fuhr, heute Kantorin in Hephata, begleitete gekonnt den Posaunenchor und überzeugte in einem Block mit fein abgestuft registrierten französischen Orgelwerken. Ihr Bruder Johannes paukte gekonnt und einfühlsam Jaromir Weinbergers „Concerto for the Timpani“. Er bereicherte darüber hinaus die Pop-Nummern mit dem Drumset.

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