Aus dem Senf-Pflänzchen wurden ausgewachsene Stängel

Höhenwettbewerb: 2,60 Meter reichten zum Sieg

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Sein Senf wurde Sieger beim Höhenwettbewerb in Gemünden: Robin Pletsch (links) zeigt hier gemeinsam mit seinem Bruder Leon die mittlerweile verdorrten Pflanzen.

Gemünden. Stolze 2,60 Meter wurde sie hoch, die längste von zwölf Senfpflanzen, die im Garten von Gisela und Heinz Pletsch aus Gemünden den ganzen Sommer über gehegt und gepflegt wurden. Damit machte sie Enkelkind Robin zum Sieger beim Wettbewerb der Kirchengemeinde „Einer wird gewinnen“.

Angefangen hatte alles am Konfirmationssonntag im April. Der Gemündener Pfarrer Hermann Noll verteilte an die Jugendlichen Tütchen mit gelben Senfkörnern, deren Wachstum in den Wochen danach beobachtet werden sollte (HNA berichtete). Bis zum sechsten Oktober, dem Erntedanktag, sollten die Pflanzen optimale Bedingungen bekommen, um möglichst weit in die Höhe zu schießen.

Der 14-jährige Robin Pletsch war einer der Konfirmanden, die mit einem Tütchen nach Hause kamen. Da es im April draußen noch zu kalt war, legte seine Oma die Körner erst einmal in eine Pflanzschale, bevor die jungen Triebe nach drei Wochen in den Garten gesetzt wurden. „Und dann hat Robin fleißig gegossen“, erzählt sie, „im Sommer jeden Tag, weil es da ja so heiß war.“

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Aus den Pflänzchen wurden ausgewachsene Stängel mit rau behaarten Blättern, und im Juni wuchsen gelbe Blüten in Trauben heran. Später bildeten sich Schoten, in denen Senfkörner reiften. „Wir haben auch gekostet“, so Gisela Pletsch, „die sind super scharf.“ (zmm)

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Quelle: HNA

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