Erfolglose Suche – Feuerwehren aus Schwarzenau und Hatzfeld im Einsatz

Hund ist in der Eder abgetrieben

Hatzfeld/Schwarzenau. Dramatische Suchaktion am späten Samstagvormittag: Vergeblich haben Feuerwehrleute einen Hund gesucht, der in die Hochwasser führende Eder gelangt und abgetrieben war.

Ohne Erfolg haben am Wochenende Feuerwehrleute nach einen Hund gesucht, der bei Beddelhausen in die Eder geraten war. Wie der Hatzfelder Wehrführer Dirk Riedesel am Sonntag auf HNA-Anfrage mitteilte, hatte ein Augenzeuge in Beddelhausen am Samstag beobachtet, wie ein schwarzer Schäferhund in die Hochwasser führende Eder gelangte und abtrieb. Der Mann alarmierte sofort die Feuerwehr.

Die Wehrleute aus Schwarzenau machten sich auf die Suche nach dem Hund. Denn Tierrettung gehört zu den Aufgaben der Wehr. Aufgrund der Fließgeschwindigkeit rechneten sie aus, dass das Tier schon bis in den Bereich Hatzfeld getrieben sein musste und baten die Kollegen aus der hessischen Nachbarstadt um Hilfe. Laut Riedesel suchte zirka ein Dutzend Wehrleute die Eder bis nach Holzhausen hinunter ab.

Nach einer Stunde gaben sie die Suche auf. Selbst wenn die Hatzfeler Wehr den Hund in der Eder entdeckt hätte, hätte sie wenig Möglichkeiten gehabt, das Tier aus der tosenden Eder herauszuholen, erläuterte Riedesel. Entweder sei das Tier ertrunken oder es habe das Ufer erreicht und irre jetzt in der Gegend umher, informiert er weiter. Der Wehrführer erinnerte an einen Vorfall, als vor Jahren eine Kuh am Schlachthof in Berleburg in die Eder stürzte, sich weiter ederabwärts selbst aus dem Fluss rettet und später erschossen wurde, weil sie ausgewildert war. (mab)

Quelle: HNA

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