Tag des Hundes: Besuch bei einer Frisörin für Vierbeiner

Battenberg. Am Sonntag wird der Tag des Hundes gefeiert. Wir haben aus diesem Anlass eine Frisörin für Vierbeiner besucht.

Hundedame Leni fiept und hechelt. Der Speichel läuft dem Tibet-Mischling Terrier nur so aus dem Maul. Sie ist nervös. „Ich möchte einen Sommerschnitt für meinen Hund“, sagte ihr Frauchen, Petra Becker. Plötzlich springt Leni vom Tisch. „Ist wohl doch ein Springer“, sagt Hundefrisörin Irmtraud Heuser und hievt Leni wieder auf den Tisch. Dann setzt sie die Schermaschine an.

Die Hundehaare fallen in dicken Büscheln von Leni ab und landen auf dem Boden des kleinen Frisörsalons. Zwischen dem teilweise verfilzten Haar des Hundes entdeckt Heuser eine Zecke. „Das ist auch ein Grund, warum viele zum mir kommen. Im dichten Fell sind häufig Zecken“, sagt die 53-jährige. Plumps landet die Zecke in einem leeren Bockwürstchenglas mit Wasser. „Ich hab gemerkt, dass Zecken nicht schwimmen können“, grinst Irmtraud Heuser.

Hundedame Leni lässt die Prozedur über sich ergehen. „Die großen Hunde sind immer unkompliziert. Die kleinen Hunde wie der Cocker-Spaniel können auch mal bissig sein“, erklärt Irmtraud Heuser. „Die Hunde mögen mich eigentlich weniger, das ist ja kein Wellnessprogramm hier“, sagt die Frisörin.

Spricht man sie auf Hunde in Tragetaschen wie die von Paris Hilton an, sagt sie nur: „Hunde haben vier Beine und sollen rumlaufen, sie sollen toben und im Wald spielen können.“ (mho)

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Quelle: HNA

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