400 Zuschauer erlebten am Sonntag die Schlittenhunderennen in Geismar

Huskys in ihrem Element

Geismar. Schnee, Kälte und zufriedene Huskys: Diese Bilder beherrschten am Wochenende das Bild beim dritten internationalen Schlittenhunderennen im Frankenberger Stadtteil Geismar – und Teilnehmer, Zuschauer und Organisatoren waren von den Leistungen begeistert.

Vor mehr als 400 Zuschauern lieferten sich die 32 teilnehmenden „Musher“, die Führer der Schlittenhunde, spannende Rennen auf dem sieben Kilometer langen Rundkurs in der Gemarkung zwischen Geismar, Ellershausen und Louisendorf.

Beste heimische Starter waren Silvana Roch aus Frankenau mit einem zweiten Platz und die Wiesenfelder Heiko Skrowanek und Thomas Haack, die zweite und dritte Plätze in ihren Klassen belegten.

Bereits am Samstag hatten die Qualifikationsläufe für die Rennen begonnen, dabei ging es um die Startplätze bei den Endläufen. Arctic Runners und Skandinavier mit Langlauflaufskiern eröffneten die Rennen, sie waren jeweils mit nur einem Hund unterwegs. Danach waren die Gespanne an der Reihe – mit zwei, vier, sechs oder acht Hunden ging es vom Start- und Zielgelände am Sportplatz in die gut vorbereitete Spur.

Die Organisatoren vom Huskyman Sleddogssport unter der Leitung des Frankenauers Thorsten Muth und die Helfer vom TSV Geismar hatten in tagelanger Vorbereitung für ideale Bedingungen rund um die Strecke gesorgt. „Soviel Schnee hatten wir seit 1979 nicht mehr bei einem Rennen“, waren Thorsten Muth und Bernd Freitag vom TSV Geismar mit den Bedingungen sehr zufrieden.

Auch die Resonanz konnte sich sehen lassen: An beiden Wettkampftagen waren Start- und Ziel von Menschen dicht umlagert. Nach dem Rennen gab es für einige Zuschauer noch ein Bonbon: Im Schlitten durften sie sich von Sibirian Huskies durch die Schneelandschaft ziehen lassen.

Von Detlef Ochse

Quelle: HNA

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