Allendorf/Hardtberg

Hydranten für Löschwasser müssen freigehalten werden

- Frankenau-Allendorf (apa). Wenn es bei den aktuellen Temperaturen zu Einsätzen kommt, erschweren die Minusgrade die Arbeit der Feuerwehren – und zwar erheblich.

Glatte Straßen verzögern die Ankunft am Einsatzort. Die meisten Fahrzeuge der heimischen Feuerwehren, vor allem im Upland, sind bereits mit Schneeketten ausgerüstet und sofort einsatzbereit. Doch auch am Einsatzort führt das Wetter zu Problemen: Durch die Außentemperatur und den permanent gefrorenen Boden wird aus abfließendem Löschwasser schnell eine große Eisfläche. Damit die Feuerwehren ihre Arbeit machen können, sind auch alle Hausbesitzer gefordert: Sie müssen darauf achten, dass Hydranten im Asphalt beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden. Die ovalen Deckel, die sich stets nahe der rot umrandeten Zeichen an Hauswänden oder Mauern befinden, sollten immer frei zugänglich bleiben. „Damit wird unsere Arbeit im Einsatzfall enorm erleichtert“, erläutert Mario Seitz, Wehrführer der Feuerwehr im Frankenauer Stadtteil Allendorf.Wertvolle Minuten können verloren gehen, wenn die Kameraden Hydranten erst von Eis befreien müssen, um an Löschwasser zu gelangen. Dabei sind sie derzeit die einzige Löschwasserquelle, die schnell zugänglich ist: Zahlreiche Bäche führen derzeit kaum Wasser oder sind – ebenso wie Teiche – zugefroren.

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