Defibrillator für Rengershausen

Idee kam beim Schwitzen in der Sauna

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Ulrich Platt (vierter von links) übergibt den Defibrillator an Arno Fleck (zweiter von links) von der Feuerwehr. Bei der Übergabe dabei sind Rüdiger Heß (vierter von rechts), sowie die Vertreter vom Verein für dörfliche Kultur und vom Saunaclub.Foto: Beul

Frankenberg-Rengershausen - Ein kleines Fest haben die Rengershäuser am Wochenende gefeiert. Anlass war die feierliche Übergabe eines neuen Defibrillators an die Feuerwehr.

Zur feierlichen Übergabe des Defibrillators hatten sich Ortsvorsteher Wolfgang Dauber, die Herren des Saunaclubs „die Hängebäuche“, Bürgermeister Rüdiger Heß und die Einwohner im Feuerwehrgerätehaus versammelt.

Im Falle eines Herzstillstandes kann ein Defibrillator Leben retten - darin sind sich alle einig. „Aber im Notfall braucht der Notarzt etwa zehn Minuten bis nach Rengershausen“, erklärte Orstvorsteher Dauber bei der Übergabe des neuen Defibrillator an die Rengershäuser Feuerwehr. „Jeder Minute sinkt die die Überlebenschance eines Patienten um zehn Prozent, daher ist es uns wichtig, ein solches Gerät zu haben“, fügte er hinzu.

Die Idee zum Kauf des Gerätes sei vom Saunaclub „die Hängebäuche“ gekommen, sagte Dauber. Beim Saunieren haben die Mitglieder sich darüber unterhalten, wie man dem Ort etwas Gutes tun könnte. Der Verein habe daraufhin alles in die Wege geleitet und Sponsoren gesucht. Die hat er vor allem in dem mittlerweile aufgelösten Verein für dörfliche Kultur gefunden - aber auch der Saunaclub hat sich an den Kosten beteiligt. Den Rest für den Kauf des neuen Gerätes steuerte die Frankenberger Bank bei. „Ohne die Unterstützung der Sponsoren wäre das nicht möglich gewesen“, bedankte sich Dauber.

von Katharina Beule

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