Frankenberg

„Identität für die Nachwelt erhalten“

- Frankenberg (rou). Auf das Rathaus richteten die Frankenberger mehr als zwei Jahre lang ihren Fokus: Das 500-jährige Bestehen wurde 2009 gefeiert, seit März wurde es umfassend saniert. Mit dem Anbringen der Wetterfahne erklärte Bürgermeister Engelhardt das Rathaus-Projekt am Samstag offiziell für beendet.

Besondere Gebäude hat Frankenberg mehrere. Doch keines stand in den vergangenen Monaten so im öffentlichen Interesse wie das Rathaus. Und das war auch am Samstag nicht anders, als die Stadt zum Abschluss der Sanierung des Wahrzeichens eingeladen hatte. Einige Dutzend Bürger verfolgten am Nachmittag, wie Bürgermeister Christian Engelhardt als letzten Akt der Sanierung die restaurierte Wetterfahne auf dem höchsten der zehn Türme anbrachte. Per Drehleiter der Feuerwehr ließ er sich hoch über die Spitze des nationalen Baudenkmals fahren, um gemeinsam mit seiner Tochter Sophie Charlotte und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jörg Paulus die Fahne anzubringen. Bei zwei Stunden des offenen Rathauses durften die Bürger Einblick in Räume nehmen, die sonst verschlossen sind: unter anderem die Etage unter dem Dachstuhl, von der aus auch der Glockenturm zu sehen ist. Die Stadtführerinnen Hanni Wissemann und Ruth Tijsen-Waller führten durch das hochkarätige Kulturdenkmal und erzählten Geschichte und Geschichten des einzigartigen Baus, dem die Deutsche Post im vergangenen Jahr eine Briefmarke gewidmet hatte. Bauamtsleiter Karsten Dittmar und der für die Sanierung verantwortliche Architekt Michael Schneider-Lange erläuterten die seit März ausgeführten Gewerke. „Das gut gepflegte 500 Jahre alte Gebäude war gealtert“, sagte der Architekt.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

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