17 Französisch-Schüler waren für eine Woche in der französischen Partnerschule

Illiers war eine Reise wert

Gruppenbild vor dem Bahnhofsgebäude in Illiers: Die Französischschüler der Cornelia-Funke-Schule mit ihren Freunden aus Illiers während ihres Besuchs in Frankreich. Foto: nh

Gemünden. 17 Französischschüler der Cornelia-Funke- Schule haben mit ihren Lehrerinnen Sabine Reese und Gabriela Magotsch die Partnerschule in Illiers/Combray besucht. Durch regen Brief- und Emailkontakt wussten die Schüler bereits einiges übereinander. Nun konnten sie sich endlich von Angesicht zu Angesicht sehen und miteinander reden.

Den Sonntag verbrachten alle Schüler bei ihren Austauschfamilien und unternahmen Ausflüge in die Umgebung. Am Montag erlebten die deutschen Schüler Unterrichtsstunden in der französischen Schule und konnten mittags in der Schulkantine essen. Der Nachmittag stand im Zeichen des Sports. Bei Basketball-, Volleyball- und Fußballspielen verging die Zeit wie im Flug.

Einen Tag lang wurde die französische Hauptstadt Paris erkundet. Eiffelturm, Sacré Coeur, Arc de Triomphe und die Champs Elysée sorgten für unvergessliche Eindrücke. Der Mittwoch begann mit dem Besuch des Erlebnisbades in Chartres, dem eine Besichtigung der berühmten Kathedrale folgte. Aber auch das Shoppen kam nicht zu kurz. Die Schüler durften die Geschäfte in Chartres auf eigene Faust erkunden. Zum Abschluss stand der Besuch des Conseil Général auf dem Programm. Dort wurden die Schüler über die Wirtschaft und Politik der Region informiert.

Am Donnerstag ging es in Richtung Loire. Es sollte das größte Schloss der Loire besichtigt werden: Chambord. Alle waren beeindruckt von der Pracht dieses Schlosses und der Umgebung. Am Freitag besuchten die Schüler noch einmal den Unterricht, bevor sie zur Erkundung von Illiers aufbrachen. Dort war besonders der Besuch des Hauses „Musée de Tante Léonie“ hervorzuheben. Die Schüler bekamen einen Eindruck vom Leben des Schriftstellers Marcel Proust, der dort seine Ferien verbracht hatte.

Am Samstag hieß es Abschied nehmen. Die Woche war viel zu schnell vergangen. Alle freuen sich nun auf den erwarteten Gegenbesuch im September. (nh/off)

Quelle: HNA

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