Platzabnahme beim Frankenberger Pfingstmarkt

Inoffizielle Eröffnung mit Fahrspaß

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Augen zu und durch – heißt es für manche Insassen des „High Energy“, andere lachen, schreien, haben Spaß. Die Kommunalpolitiker ließen den Jugendlichen gerne den Vortritt und überzeugten sich aus der Ferne von der Fahrtüchtigkeit.Fotos: Patricia Kutsch

Frankenberg - Die Buden stehen und die Fahrgeschäfte drehen sich sicher. Davon hat Bürgermeister Rüdiger Heß sich Donnerstagabend selbst überzeugt - auch wenn er bei der Platzabnahme nicht in jedes Fahrgeschäft persönlich eingestiegen ist.

Die Fahrgeschäfte sind natürlich alle schon längst abgenommen und auf ihre Sicherheit überprüft. Dennoch hat die Platzabnahme durch den Bürgermeister auf der Wehrweide am Vorabend der Pfingstmarkteröffnung schon eine kleine Tradition. Heute am frühen Abend lief Bürgermeister Rüdiger Heß – begleitet von Organisator Max Wagner, städtischen Politikern und einer Menge Kindern und Jugendlichen – über den Festplatz und besuchte jedes Fahrgeschäft. Die meisten testete er auch selbst aus.

„Für das ein oder andere Fahrgeschäft werden wir Mutige finden müssen, die den Bürgermeister vertreten“, kündigte Heß schon vorab an. Das freute die Jugendlichen, die sich um den Bürgermeister scharten. Denn seit Jahren ist es üblich, dass auch die jungen Gäste bei der Platzabnahme die Fahrgeschäfte testen dürfen – ausnahmsweise absolut kostenlos.

Durch den verrückten Flughafen lief und rutschte der Bürgermeister noch selbst. Dass die Fahrgäste in der Wildwasserbahn – gefüllt mit 150000 Litern Wasser – ordentlich nass werden, spürte das Stadtoberhaupt auch am eigenen Leib, begleitet von Bauamtsleiter Carsten Dittmar und einigen Stadtverordneten. Berg-und-Tal-Bahn, sowie den spektakulären Vodoo-Jumper, der das Gefühl vom freien Fall wachruft, testete die Gruppe der lokalen Politiker ebenfalls selbst aus. Auch wenn die Schausteller auf Bitten einiger Fahrgäste ein wenig langsamer und kürzer fuhren, als es ab heute üblich sein wird.

Den Blick aus dem Riesenrad auf ihre Stadt ließen die Kommunalpolitiker sich nicht nehmen. Den 30 Meter hohen „High Energy“ überließen sie dann aber lieber den jungen freiwilligen Testern, die sich unter Geschrei durchschleudern ließen.

Von Patricia Kutsch

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