Interview: Chorleiterin Tosca von der Ahé über den Singkreis Gemünden

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Musizieren und Singen halten sie fit: Die ehrenamtliche Chorleiterin des Singkreises Gemünden, Tosca von der Ahé.

Gemünden. Am Sonntag feiert der Singkreis Gemünden mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche sein 40-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums haben wir mit der ehrenamtlichen Chorleiterin Tosca von der Ahé gesprochen.

Im HNA-Interview verrät sie, warum das Singen überhaupt und speziell das traditionelle Liedgut an Bedeutung verloren haben, was ihr das Singen bedeutet und was sie persönlich am liebsten singt.

Frau von der Ahé, der Singkreis besteht jetzt seit 40 Jahren. Der Chor hat immer konstant um die 40 Mitglieder gehabt. Wie haben Sie das geschafft? Von der Ahé: Ich habe immer mit begleitenden und stabilisierenden Aktionen versucht, den Singkreis zu fördern. Zum Beispiel habe ich das Singen auf einen breiteren Boden gestellt. Wir haben Flöten- und Akkeordeonkreise zusätzlich angeboten und haben auch einen Gitarrenkreis aufgebaut. Über das Pfarramt habe ich auch immer mal wieder Leute bei Taufen oder Ähnlichem angesprochen, wenn ich gemerkt habe, die können gut singen.

Wie hat sich der Singkreis in den vergangenen 40 Jahren verändert? Von der Ahé: Insgesamt ist der Singkreis relativ stabil geblieben. Unsere Zielvorstellungen sind die Gleichen wie vor 40 Jahren. Wir haben immer versucht, eine Mischung aus anspruchsvollem Singen mit Chorälen und Klassik und modernen Liedern, die der Zeit entsprechen, reinzubringen, wie zum Beispiel Gospel. Der Singkreis ist traditionell geblieben, wobei wir nie altmodisch waren.

Von Nina Thöne

Das vollständige Interview lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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