Interview mit der neuen Landrätin von Marburg-Biedenkopf

Kirsten Fründt

Marburg-Biedenkopf. Kirsten Fründt (SPD) ist am Freitag in der Sitzung des Kreistags in ihr neues Amt als Landrätin von Marburg-Biedenkopf eingeführt worden. Sie war am 22. September zur Nachfolgerin von Robert Fischbach (CDU) gewählt worden, jetzt beginnt ihre Amtszeit.

Wie viele schlaflose Nächte sie seitdem verbracht und wie sie sich auf das neue Amt vorbereitet hat, erzählt die 46-Jährige im Interview.

Frau Fründt, es war eine lange Zeit zwischen Ihrer Wahl und Ihrem Amtsantritt. Haben Sie das als Belastung erlebt? 

Fründt: Nach der intensiven Zeit im Wahlkampf mit all dem Adrenalin braucht man eine ganze Weile, bis man auf normale Betriebstemperatur herunterkommt. In letzter Zeit habe ich mir aber schon gedacht, dass es gut ist, wenn es endlich losgeht, damit ich richtig loslegen kann.

Wie haben Sie sich denn vorbereitet auf das Landratsamt? 

Fründt: Ich habe viele Gespräche geführt mit Menschen, die den Landkreis kennen, die Verwaltung, die Themen. Ich hatte auch mehrere Unterredungen mit Herrn Fischbach über die Strukturen und Abläufe in der Verwaltung. Die Vorbereitung zur politischen Position läuft ganz viel über die SPD-Fraktion und meine politischen Genossen.

Ihr erster offizieller Tag als Landrätin am 1. Februar ist ein Samstag. Haben Sie frei?

Fründt: Nein, das habe ich nicht. Die Termine fangen um 10 Uhr morgens an und gehen bis 8 Uhr abends. Ich gehe unter anderem zum Hallenfußballturnier nach Breidenbach, zu einem Obst- und Gartenbauverein, zum Theater nach Biedenkopf und einiges mehr. Ich mache das auch gerne, weil ich im Landkreis präsent sein will, gerade bei den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Der erste Tag in der Verwaltung ist am Montag. Wie sieht der Tag aus? 

Fründt: Als Start werde ich für den Nachmittag alle Mitarbeiter der Verwaltung, des Kreisjobcenters, des Gesundheitsamts und so weiter in den Sitzungssaal des Kreistags einladen, um sich schon mal ein wenig kennenzulernen. Wer Zeit und Lust hat, kann hinkommen, es wird ein ganz informelles Treffen. Das Gleiche will ich in der ersten Woche auch in allen Außenstellen tun. Später dann werde ich mich noch bei jedem Mitarbeiter persönlich bekannt machen.

Von Birgit Heimrich

Das vollständige Interview lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare