Amtseid am Donnerstagabend

Interview mit dem neuen Battenberger Bürgermeister Christian Klein

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Mit dem steinernen Battenbär am Hänsel-und-Gretel-Platz: Der designierte Battenberger Bürgermeister Christian Klein. Foto: Hoffmeister

Battenberg. Mit 68,9 Prozent der Stimmen hat Christian Klein (47) die Bürgermeister-Direktwahl am 25. Mai in Battenberg gewonnen. Am Donnerstagabend erhält er im Stadtparlament seine Ernennungsurkunde.

Das Amt des Battenberger Bürgermeisters wird Christian Klein am 1. August antreten. Im Interview mit der HNA äußert sich der künftige Bürgermeister zu seiner neuen Aufgabe und vielen Dingen, die sein Leben verändern.

Herr Klein, wie bereiten Sie sich auf Ihre neue Aufgabe vor? 

Christian Klein: Bürgermeister Horsel nimmt mich zu vielen Terminen mit, bei denen abzusehen ist, dass die Projekte weiterlaufen.

Zum Beispiel?

Klein: Zum Beispiel beim Neubau des Edeka-Marktes. Da sind noch viele Sachen zu regeln, etwa beim Planungsrecht. Ich bin jetzt auch bei den Vorbesprechungen der Magistratssitzungen dabei, um auch das Innenleben der Verwaltung kennenzulernen. Bis jetzt habe ich ja immer erst die fertige Vorlage gesehen. Eine weitere Art der Vorbereitung ist, dass ich zu Hause die einschlägigen Gesetzestexte durchgehe, um die Felder nachzuvollziehen, mit denen man sonst nicht so viel Kontakt hat.

Sie werden künftig ja auch die Verantwortung tragen. 

Klein: Ja, wobei ich das ganze aber als Teamwork sehe. Der Bürgermeister ist zwar derjenige, der in der Stadtverwaltung die Verantwortung trägt. Letzten Endes werden die großen Projekte aber von der Stadtverordnetenversammlung getragen und auch beschlossen.

Was die großen Aufgaben sind, mit denen er sich in den nächsten sechs Jahren befassen will oder muss, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Christian Klein wird Donnerstagabend in der öffentlichen Stadtverordneten-Sitzung in der Burgberghalle in das Bürgermeisteramt eingeführt. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr, die Vereidigung Kleins ist der zehnte und letzte Punkt der Tagesordnung.

Von Thomas Hoffmeister

Quelle: HNA

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