Investoren planen nicht zwangsläufig eine Biogasanlage

Rosenthal. Das Ehepaar Kappenstein, das als Investor für eine Biogasanlage in Rosenthal die Stadt mit Wärme versorgen will, setzt nicht zwangsläufig auf Biogas.

Darauf weist Sandra Kappenstein mit Blick auf die Berichterstattung der HNA vom vergangenen Samstag hin.

„Auf dem Gelände an der Willershäuser Straße soll ein so genanntes Sondergebiet Bioenergie entstehen. Auch wenn immer von einer Biogasanlage geredet wird, ist die Fläche nicht auf die Errichtung einer solchen beschränkt“, erklärt sie.

Eine aus zum Teil privaten Mitteln finanzierte Konzeptstudie hätte die Eignung und Finanzierbarkeit von vielen Projekten mit Erneuerbaren Energien auf besagtem Grundstück belegt. „Um endlich Fortschritte zu machen, hatten wir der Bürgerinitiative Ende 2012 vorgeschlagen, deren Projekt basierend auf Hackschnitzeln dort zu errichten und das Angebot im Januar 2013 erneuert. Die Bürgerinitiative lehnte aber ab“, sagt Sandra Kappenstein.

Sie ergänzt: „Strittig ist eben immer noch der Standort. Wir haben aber zudem stets gesagt: Wenn die Genossenschaft ein Grundstück findet, von dem aus die Energie genauso effektiv und günstig für alle anschlusswilligen Bürger geliefert werden kann, sind wir sofort dabei.“ (dau)

Quelle: HNA

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