Frankenberger Musiker nehmen Album auf

Die Jagd nach den Sternen

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Jochen Lehnert und Anika Neuschäfer haben ein gemeinsames Album mit dem Titel „Hunting the Stars“ herausgebracht. Darauf sind sechs Lieder zu hören.Foto: Marco Steber

Frankenberg - Anika Neuschäfer und Jochen Lehnert begeben sich auf den Weg zu den Sternen - so verspricht es zumindest der Titel des gemeinsamen Albums "Hunting the Stars". Es ist bereits das zweite Projekt der beiden Frankenberger und möglicherweise auch nicht das Letzte.

Die beiden Musiker haben sich durch die Veranstaltung „Rock meets Classic“ kennengelernt. Lehnert habe gute Verbindungen zu Musiklehrern. Musiklehrer Martin Fischer brachte die beiden dann zusammen. Lehnert hörte sich ein Demoband der jungen Sängerin an und der gemeinsamen Arbeit stand nichts mehr im Wege.

„Musikalisch bewegt sich das neue Projekt in Richtung Hard Rock“, sagt Lehnert. Die Texte hat er selbst geschrieben und auch die Musik hat er selbst arrangiert - alles elektronisch. Auf die Qualität ist Lehnert stolz: „Den einen oder anderen Gitarristen habe ich damit gefoppt“.

Inspirationen für die sechs Lieder fand der 55-Jährige unter anderem in der Musik der Bands „Dream Theatre“ und „Yes“. Insgesamt acht Wochen, sagt Lehnert, habe er an der Musik gearbeitet. Beim Einsingen der Texte allerdings legte Anika Neuschäfer ein Rekordtempo vor: Nur vier Stunden hat die 19-Jährige dafür gebraucht die sechs Lieder aufzunehmen: „Anika war perfekt vorbereitet“, sagt Lehnert.

Allzu große Erfahrung hat Neuschäfer als Sängerin noch nicht: Früher bei Schulkonzerten und zusammen mit der Big Band der Edertalschule habe sie bereits einige Auftritte absolviert. Sie möchte ihr Gesangstalent auch weiterhin verbessern. Neuschäfer, die derzeit eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert, nimmt seit Februar Gesangsstunden.

Erhältlich ist das Album der beiden Frankenberger ausschließlich per Download auf Seiten wie Amazon oder iTunes. Des Weiteren wird es bei Streaming-Diensten wie Spotify oder Deezer angeboten. Die Kosten liegen zwischen drei und sechs Euro.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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