Jagdpächter seit 100 Jahren

Jagdgenossen Oberholzhausen dankten Familie Kimmeskamp mit einem Fest

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Jagdgenossen Oberholzhausen dankten Familie Kimmeskamp mit einem Fest

Oberholzhausen. Dieses Jubiläum ist wohl einzigartig in der gesamten Region: Seit 100 Jahren hat die Familie Kimmeskamp aus Essen die Jagd in Oberholzhausen gepachtet.

Die Jagdgenossen richteten deshalb ein Fest für die Familie und den ganzen Ort aus. „Es ist schon ein besonderer Ausdruck des Vertrauens zwischen Jagdgenossen und Pächter, wenn der Pächter in drei Generationen aus einer Familie kommt“, sagte Jagdvorsteher Heinz Hesse in seiner Begrüßung.

Er erinnerte in einem Rückblick dran, dass Albert Kimmeskamp aus Essen die Jagd zum ersten Mals am 1. Januar 1910 pachtete: für 305 Reichsmark. Leo Kimmeskamp übernahm die Pacht ab 1925: damals für 1145 Reichsmark. Verschiedene Vertreter der Familie folgten als Jagdpächter, zum Teil mit Jagdpachtteilhabern. Seit 1984 ist Ernst Kimmeskamp Pächter. Seit 1989 teilt er sich die Jagd mit Klaus Welling. Der Vertrag geht noch bis zum Jahr 2016.

Ernst Kimmeskamp und Ehefrau Monika gefiel es in Oberholzhausen so gut, dass sie dort zunächst ein Jagdhaus mit dem Namen „Oberholzhaus“ bauten, dann ein richtiges Wohnhaus. Seit 2002 sind sie Bürger von Oberholzhausen. „Das freut uns sehr“, sagte Heinz Hesse.

Gerne erinnerte er daran, wie früher nach erfolgreicher Jagd gefeiert wurde. Jagdpächter Hugo Kimmerkamp senior brachte oft illustre Gäste aus dem Ruhrgebiet mit, darunter in den 60er-Jahren den ehemaligen Fußballnationalspieler Helmut Rahn. Der spielte mit den Jugendlichen im Ort Fußball.

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Quelle: HNA

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