Ein Jahr nach Miami: Freiwilliges Soziales Jahr in den USA

Frohnhausen. „Ich freue mich schon sehr darauf, eigenständig und von zu Hause weg zu sein“, sagt Steffen Stolz. Der 19-jährige aus Frohnhausen geht Anfang August für ein Jahr nach Miami. Dort macht er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und wird in einer Pfarrgemeinde mitarbeiten.

Daneben wird er in einer Familie als Aupair mithelfen.

Die Idee für ein FSJ kam spontan. Steffen Stolz will gerne ein duales Studium machen, das heißt Ausbildung und Studium zusammen. Am liebsten Logistikmanagement. Auf einer Infoveranstaltung Ende letzten Jahres erfuhr er davon, leider war es da schon zu spät, um sich für eine Ausbildung zu bewerben. „Ich wollte das Jahr nach dem Abi nicht einfach wegschmeißen und nur zu Hause die Zeit rumbringen. Dann habe ich vom FSJ in Miami gehört,“ erzählt Stolz.

Die Pfarrersfamilie Kopania, bei der er Verwaltungsarbeit übernehmen wird, kennt er persönlich sehr gut. Frank Kopania war zehn Jahre lang Gemeindepfarrer in Frohnhausen und zog mit der Familie 2008 nach Miami. Von August bis November wird er auch bei den Kopanias wohnen, bis der Aupair-Platz bei seiner Gastfamilie, den Smiths, frei wird. Dort wird er sich um die beiden Söhne, sechs und sieben Jahre alt, kümmern. In den ersten Monaten wird Stolz noch diverse Praktika in Miami machen.

„Ich freue mich schon auf die andere Kultur, das Wetter und den Lebensstil dort. Da werde ich viel Neues erleben.“ Bevor es jedoch los geht, hat er noch einiges zu tun. Neben den Vorbereitungen für die Einreise in die USA bewirbt er sich jetzt schon für Ausbildungsstellen bei größeren Firmen mit dualen Studiengängen.

Quelle: HNA

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