Bundeswehr-Standort Frankenberg blickt auf 50 Jahre Geschichte zurück

Frankenberg. An historischer Stätte am Obermarkt haben Bundeswehr und Stadt Frankenberg am Samstag ein ebenso bedeutendes wie bedeutsames Jubiläum gefeiert: 50 Jahre Bundeswehr-Standort Frankenberg.

Seit einem halben Jahrhundert ist die Ederstadt Garnisonsstadt. Am 18. Juli 1962 war die damals errichtete Kaserne ebenfalls mit einem Bataillonsappell in der Altstadt offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden.

Dabei hatte die Zukunft der Burgwaldkaserne vor knapp einem dreiviertel Jahr noch am seidenen Faden gehangen. „Im Zuge der Bundeswehrreform war das Frankenberger Bataillon unser größtes Sorgenkind“, gab Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann während ihrer Festrede zu.

Die Ehrenformation und Abordnungen der Kompanien marschierten ein, Kommandeur Elmar Henschen, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann und Bürgermeister Rüdiger Heß schritten die Front der angetretenen Soldaten ab, das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel spielte den Preußischen Militärmarsch und die deutsche Nationalhymne: Das feierliche Standortjubiläum fand in einem würdigen Rahmen statt. Gäste aus Armee, Politik und öffentlichem Leben waren Zeugen des feierlichen Appells, zudem mehrere hundert Besucher aus der Bevölkerung.

In Uniform: Bilder von der Feier

50 Jahre Bundeswehr-Standort Frankenberg

„Seit 50 Jahren hat die Bundeswehr in Frankenberg ein sehr angenehmes Zuhause gefunden“, erinnerte Kommandeur Elmar Henschen: „Wir wollen feiern, dass die Soldaten hier vollständig in die Gesellschaft integriert sind.“ Frankenberg und Bundeswehr seien in den vergangenen 50 Jahren zu einer „festen Einheit“ geworden.

Die schon vor 20 Jahren geschlossene Patenschaft zwischen Stadt und Verband sei ein Ausdruck dieser gelungenen Integration.

„Ich bin sehr froh, dass der Standort Frankenberg im Zuge der Bundeswehrreform erhalten geblieben ist“, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) – selbst Ehefrau eines Fregattenkapitäns.

Seinen „besonderen Respekt“ sprach Bürgermeister Heß den Frankenberger Soldaten aus: „Das Frankenberger Bataillon leistet weltweit eine friedenssichernde Arbeit“. Als Zeichen der Verbundenheit und auch um die Patenschaft sichtbar zu erneuern, überreichte er an Kommandeur Henschen eine neue Stadtfahne. (mjx)

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Quelle: HNA

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