20 Jahre Städte-Partnerschaft mit Frankenberg/Sachsen

+
Dokumente einer Freundschaft: Bilder, alte Zeitungen und den Briefe aus der Nachwende-Zeit verwaltet in ihrem Archiv Elke Menke, die Präsidentin der Partnerschaftsvereinigung Frankenberg/Eder. Sie vollendet am Dienstag ihr 70. Lebensjahr. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Ernst Menke gehört sie zu den Wegbegleitern dieser gesamtdeutschen Städtepartnerschaft.

Frankenberg. Seit 20 Jahren besteht eine Städte-Partnerschaft zwischen Frankenberg/Eder und Frankenberg/Sachsen. Es gibt gemeinsame Parallelen in Geschichte und Stadtbild.

Neugierig waren die Menschen aus Frankenberg-West schon lange auf Frankenberg-Ost und umgekehrt. Aber erst 1989, als Mauer und Grenzzaun gefallen waren, konnten sie endlich zusammen kommen.

Sehr schnell entwickelten sich private und kommunalpolitische Kontakte, und 1990 wurde eine Partnerschaft zwischen Frankenberg/Eder und Frankenberg/Sachsen geschlossen. Auf ihr 20-jähriges Bestehen soll am 2. Oktober feierlich in der Illerstadt zurückgeblickt werden.

Die Ausgangsposition und die Bedürfnisse für diese Städtepartnerschaft waren von Anfang völlig anders als alle Kontakte, die die Ederstadt vordem mit westeuropäischen Städten geknüpft hatte. Sie spielte sich zunächst auf der Verwaltungsebene ab, denn mit dem im Mai 1990 ersten demokratischen Stadtparlament, das sich am 6. Juni 1990 im Saal des „Volkshauses“ in Frankenberg/Sachsen konstituierte, veränderten sich dort auch Personal- und Verwaltungsstrukturen grundlegend.

Im Bereich der kommunalen „Daseinsvorsorge“ mit ihren Pflichtaufgaben war ein Erfahrungsaustausch mit dem Westen besonders gefragt.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare