Weißer Ring Waldeck-Frankenberg

30 Jahre für die Rechte der Opfer

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30 Jahre Weißer Ring Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg. „Wir werden auch weiterhin hartnäckig dafür eintreten, dass die Opferrechte verstärkt werden“: Das kündigte Gregor Mühlhans beim Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Außenstelle des Weißen Rings Waldeck-Frankenberg an.

Die Opferinteressen müssten vor die Täterinteressen gestellt werden, forderte der Außenstellenleiter, der wie sein Stellvertreter Hans-Ludwig Wagner und die langjährige Mitarbeiterin Manuela Opfermann während der Feier im Sitzungssaal des Landratsamtes vor 70 Gästen mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet wurde. Dr. Hans Hermann Dietrich erhielt eine Ehrenurkunde, da er das erste Mitglied in der 1982 von Ernst Scriba eingerichteten Außenstelle war.

Auch der Landesvorsitzende des Weißen Rings, Horst Cerny, hatte sich zuvor ausdrücklich für ein Umdenken in der Gesellschaft ausgesprochen und kritisierte eine „Schieflage“, in der der Staat sich „rührend“ um die Täter, aber nicht „aktiv um die Therapeuten für die Opfer“ kümmere. „Die Opfer müssen einen besseren Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen“, forderte er.

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Quelle: HNA

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