Vor 40 Jahren startete erster DRK-Seniorenzug

Start vor 40 Jahren: Mit Blumen und Textbanner geschmückt war der erste DRK-Senioren-Sonderzug am 3. Oktober 1973, als Ursula Goos mit roter Mütze und Kelle symbolisch das Abfahrtssignal gab. Fotos: Völker

Frankenberg. Eine Dame mit roter Dienstmütze, grüner Kelle und Trillerpfeife gab am 3. Oktober 1973 auf dem Bahnsteig symbolisch das Startsignal für den ersten DRK-Seniorenzug.

Mit „Fahrdienstleiterin“ Ursula Goos, damals Kreisaltenbetreuerin des DRK-Kreisverbandes Frankenberg, gingen in einem ersten Rotkreuz-Sonderzug 462 Senioren auf eine erlebnisreiche Reise nach Rüdesheim.

Noch drei weitere Sonderzüge mit insgesamt 2400 Senioren folgten im selben Jahr.

Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte für den DRK-Kreisverband Frankenberg, der jetzt aus Anlass seines 125-jährigen Jubiläums besonders wegen seiner Sozial- und Seniorenarbeit gelobt worden ist: In den Folgejahren organisierte Ursula Goos, aufgrund ihres fröhlichen Wesens von den Senioren liebevoll „Miss Sonnenschein“ genannt, in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn für die DRK-Altenklubs des Kreisteils Frankenberg insgesamt 67 Sonderzugfahrten mit durchschnittlich 500 Teilnehmern.

„Viele dieser älteren Personen hatten ihr Leben lang gearbeitet und waren noch niemals in Urlaub gefahren oder über die Kreisgrenze hinaus gekommen“, erzählt die heute 85-Jährige. Ein Teilnehmer gestand ihr damals: „Da bin ich nun schon so alt geworden und habe den Rhein noch nie gesehen.“

Von Karl-Hermann Völker

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Quelle: HNA

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