Jazzfestival: Von Musikern und Pyramiden

Begeisterten das Publikum: Die Formation „Les Harcots Rouges“ aus Paris spielte nicht nur Dixieland, sie bot auch eine Bühnenshow mit Musiker-Pyramide zum Abschluss. Foto: Senzel

Bad Wildungen. Was Musik mit einer Pyramide zu tun hat? Das Bad Wildunger Jazz-Festival lieferte die Antwort. Die Formation „Les Harcots Rouges" aus Paris spielte nicht nur Dixieland, sie bot auch eine Bühnenshow mit Musiker-Pyramide zum Abschluss.

Das war einer der Höhepunkte des Festivals, bei dem sich die Besucher zeitweise zum Sommeranfang zwar in dicke Jacken hüllen mussten, dafür aber mitreißenden Jazz geboten bekamen.

Schon zur Eröffnung am Freitag hätte man sich keine bessere Band wünschen können als die „Barrelhouse Jazzband“ aus Frankfurt - die älteste New Orleans-Jazzband in Deutschland und sicher auch die Beste. In der Wandelhalle spielte Bandleader Reimer von Essen mit seinen hervorragenden Solisten Hot-Jazz der 20er- und 30er-Jahre.

Das Publikum klatschte immer wieder begeistert Beifall für die Musik von Jelly Roll Morton, Duke Ellington, Count Basie. Viele Besucher und Fans der Band, die schon vielfach in Wildungen zu Gast war, freuten sich besonders darüber, dass Lindy Huppertsberg wieder mitspielte - die souveräne Bassistin, die schon bei früheren Auftritten mit in Bad Wildungen war, bevor sie lange Zeit nicht zur Band gehörte. Es gab langen, begeisterten Beifall im Stehen und als Zugabe des Konzertes ein Count Basie-Medley.

Am Samstagnachmittag gab es dann gleich das erste Gedränge vor der Bühne auf dem Postplatz, als die „N‘Awlins Brassband“ dort ihren ersten Auftritt mit ihrem „handgemachten und mundgeblasenen Dixieland“ hatte. (zcm)

Was das Jazzfestival sonst noch zu bieten hatten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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