450 Jecken erlebten im Allendorfer Bürgerhaus ein Fünf-Stunden-Programm

Der Elferrat der Frauen zeigte sich in der Kluft von Hexen.

Allendorf-Eder. Ein ebenso hochkarätiges wie vielfältiges Programm begeisterte 450 Jecken im Allendorfer Bürgerhaus beim traditionellen Karneval des Sportvereins. Die närrische Nacht unter der Regie der SVA-Fußballer feierte Geburtstag: Zum 60.Mal fand die große Prunksitzung statt.

Das fast fünf Stunden währende Programm bot einen Höhepunkt nach dem anderen. Die Stimmung im Saal war prächtig, bunt kostümierte Narren aller Altersstufen sangen mit, klatschten im Stehen und Sitzen und forderten immer wieder Zugaben.

Mit derben Kalauern sorgte die Unterhaltung von „Pauline und Trude“ alias Ralf und Gaby Ludwig für eine Lachsalve nach der anderen.

Als Büttenredner „Traure Kall“, dem legendären Allendorfer Ausrappler der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, widmete Chefkarnevalist und Bürgermeister Claus Junghenn seine Verse dem Geschehen in der Gemeinde wie in der Bundespolitik. Als Folge des Verschwindens der Bürgerliste Allendorf von der kommunalpolitischen Szene werde die ohnehin mächtige BLO wohl noch einflussreicher.

Der Battenfelder Friedhof sei so großzügig erweitert worden, dass er ohne weiteres als Ruhestätte für das gesamte Edertal ausgewiesen werden könne. „Kall“ prophezeite, dass die Firma Viessmann demnächst unterhalb des Flugplatzes klammheimlich ein Atomkraftwerk bauen und den anfallenden Müll kurzerhand in den Battenberger Burgbergstollen deponieren werde.

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Quelle: HNA

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