Johann-Strauß-Orchester Frankfurt begeisterte 400 Zuhörer in Frankenberg

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Solistin: Beim Neujahrskonzert des Kiwanis-Clubs Ederbergland sprang die Sopranistin Katja Bördner für ihre erkrankte Kollegin Deborah Lynn Cole ein und überzeugte außer mit ihrer schönen Stimme auch mit ihrer Ausstrahlung.

Frankenberg. Draußen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, drinnen in der Ederberglandhalle ein feuriger Ritt durch die ungarische Steppe: Zum musikalischen Auftakt des neuen Jahres entführte das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt das Frankenberger Publikum am Montagabend in die Puszta nach Ungarn und Österreich.

Wo die Puszta ganz genau liegt? „Jedenfalls südlich von Frankenberg“, formulierte es Dirigent Stefan Ottersbach ganz salopp.

Puszta heißt eigentlich „Einöde“. Das Programm war allerdings das Gegenteil. Stefan Ottersbach und seine 30 Profimusiker – 15 Frauen und 15 Männer – wünschten den 400 Zuhörern zum neuen Jahr nicht nur Glück und Gesundheit, sie präsentierten ihrem Publikum 120 Minuten schöne Melodien aus Österreich und Ungarn, gewürzt mit zündenden Rhythmen, mit Schwung und Temperament. „Puszta-Zauber“ lautete schließlich das Motto des Neujahrskonzertes, zu dem zum 15. Mal der heimische Kinderhilfeverein Kiwanis-Club Ederbergland mit seinem Präsidenten Klaus Kästner an der Spitze eingeladen hatte.

Dabei hatte der Konzertabend für den Kiwanis-Club mit einer Hiobsbotschaft begonnen: Die angekündigte Sopranistin Deborah Lynn Cole musste ihren Auftritt krankheitsbedingt absagen. Für sie sprang Katja Bördner ein, sie ist seit Juni 2009 Mitglied im Ensemble des Theaters Pforzheim. „Sie ist eine Solistin, mit der wir besonders gerne zusammenarbeiten“, kommentierte Dirigent Ottersbach die Umbesetzung. (zgm)

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Quelle: HNA

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