Frankenberger Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu 115 Einsätzen ausrücken

Jonietz jetzt an der Spitze

Der Vorstand der Frankenberger Feuerwehr (vorn von links): Der neue Vorsitzende Kai Jonietz, Frank Neuschäfer, Klaus Fechtner, Bürgermeister Christian Engelhardt, Wehrführer Stefan Stroß, Lars Lattus, Boris Leistikow, Susanne Trost und Sascha Schober. (dahinter von links): Rocio Barreda, Michael Naumann, Selina Stumpe, Jörg Nowotny und Karina Schween. Fotos: Clausen

Frankenberg. Berichte, Ehrungen und Ausblicke standen auf dem Programm bei der Feuerwehrversammlung im Katastrophenschutzzentrum in der Auestraße. Kai Jonietz wurden zum neuen Vorsitzenden der Blauröcke gewählt.

Vorsitzender Torsten Ziegler berichtete über Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Dazu zählten unter anderem die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes, die Ausrichtung des Stadtpokalkegelns für alle Frankenberger Wehren, Teilnahme an der 75-Jahr-Feiern der Wehren in Gemünden und Ernsthausen. Auch ein Schlachteessen und die Weihnachtsfeier zählten dazu. Der Verein hat 172 Mitglieder, so Ziegler abschließend. Die nächste Veranstaltung ist das Stadtpokalkegeln der Wehren im März.

Danach gab der stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß als Wehrführer einen Jahresrückblick. 115 Einsätze waren zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr fuhren die Blauröcke zu rund 38 Brandeinsätzen in unterschiedlichem Umfang. Zu 42 technischen Hilfeleistungen rückte die Feuerwehr aus, darunter waren sechs Verkehrsunfälle.

25 Verletzte gerettet

Insgesamt wurden acht Menschen durch die Feuerwehr direkt gerettet. 25 Verletzte wurden gerettet, darunter 16 bei sechs Verkehrsunfällen. Auch drei Tote mussten geborgen werden. Auch 29 Fehlalarme wurden verzeichnet. Weiterhin nahmen die Brandschützer an Räumungsübungen an Schulen teil, führten Brandschutzerziehung in Kindergärten durch und schulten Lehrkräfte und Erzieherinnen im Umgang mit Feuerlöschern. Auch 51 interne Übungsveranstaltungen mit feuerwehrtechnischer Ausbildung standen auf dem Programm, an der die aus 47 Männern und fünf Frauen bestehende Einsatzabteilung beteiligt war. An zahlreichen Lehrgängen auf Kreisebene und an der Hessischen Landesfeuerwehrschule wurde teilgenommen. (cz)

Quelle: HNA

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