Jugendliche bekennen sich zur Konfirmation

Waldeck-Frankenberg. Die Konfirmation ist weiterhin gefragt. Die große Mehrheit der getauften Jugendlichen wird auch konfirmiert, berichteten die heimischen Kirchenkreise auf HNA-Nachfrage. Die Zahlen der Konfirmanden sind dort auch in diesem Jahr hoch: Frankenberg 320, Eisenberg 315, Eder 162, Twiste 194.

„Etwa 80 Prozent der Getauften im Kirchenkreis Frankenberg lassen sich auch konfirmieren“, sagt Dekanin Petra Hegmann. „Je kleiner ein Dorf, desto selbstverständlicher ist das“, hat Pfarrer Stefan Peter (Laisa), stellvertretender Dekan im Dekanat Biedenkopf, festgestellt.

Das liege am sozialen Umfeld und dem Gemeinschaftsbewusstsein. Gründe für eine Entscheidung gegen die Einsegnung sieht Dekanin Hegmann im Desinteresse an der Glaubensfrage. Wenn sich jemand gegen die Konfirmation entscheidet, findet dies Pfarrer Markus Heßler aus Korbach nicht schlimm. „Es sollte eine persönliche Entscheidung sein und keine gesellschaftliche Pflicht.“

Neben dem christlichen Glauben gebe es schon immer verschiedene Motivationen, sich konfirmieren zu lassen, sagt Jörg Hebrank vom Kirchenkreis der Twiste: „Als ich vor 30 Jahren konfirmiert wurde, gab es schon einige, die es machten, weil es ihre Eltern wollten, und andere wegen der Geschenke.“ (sdl/lw)

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Quelle: HNA

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